Was sind Ikonen eigentlich?

Bedeutung:

Jesus Christus - Ikonen

Jesus Christus als griechische Ikone, Quelle: www.goarch.org

Unter Ikonen (vom Griechischen »εἰκών« (eikón), was sich mit »Bild« bzw. »Abbild« übersetzen lässt) werden Kultus- und Heiligenbilder der Ostkirchen verstanden (in besonderer Weise die orthodoxen Kirchen des byzantinischen Ritus). Diese zumeist auf Holz gemalten Bilder (vereinzelt auch als Hinterglasmalerei) sind kirchlich geweiht und sollen ihren Zweck erfüllen, indem sie Ehrfurcht zu erwecken sowie eine existenzielle Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Dargestellten zu sein (indirekt auch zwischen dem Betrachter und Gott). Sie sind dabei nicht Abbildungen weltlicher Natur, sondern vielmehr »Fenster zur himmlischen Wirklichkeit«. Mit der Betrachtung einer Ikone soll man die Gegenwart Gottes erfahren. Sie gilt als Offenbarung ebenso wie das Wort der Bibel. Demnach werden Ikonen in der orthodoxen Kirche weder als Kunstgegenstände noch als Dekoration angesehen, sind aber wesentlicher Bestandteil der Byzantinischen Kunst. Vereinzelt gibt es Ikonen auch als Hinterglasmalerei. Dabei ist außerdem anzumerken, dass Ikonen und damit die dargestellten Personen zwar verehrt werden können, aber die Anbetung als solche Gott alleine vorbehalten ist.

Anfertigung von Ikonen:

Nach altem Brauch, werden Ikonen nicht gemalt sondern »geschrieben« und ihre Maler werden nicht als Künstler, sondern bewusst als »Ikonenschreiber« bezeichnen, welche in einer speziellen traditionellen Form die alten »Nachrichten« wiederholend »abschreiben«. Die fertigen Ikonen erfahren anschließend eine eigene Weihe, ebenso wie die Priester. In der orthodoxen Liturgie wird übrigens auch der Priester als eine »Ikone Christi« bezeichnet.

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Quelle:

 

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Was sind eigentlich Ministranten & Messdiener?

Ursprung und Bedeutung:

Ministranten & Messdiener - Lexikon

Kleines Lexikon für Ministranten

Unter dem Ministranten (vom Lateinischen: ministrare – dienen) oder Messdiener wird in der katholischen Kirche eine liturgische Funktion verstanden, welche häufig von Kindern und Jugendlichen ausgeführt wird. Diese übernehmen als Assistenten des Priesters bzw. des Diakons verschiedene Dienste im Gottesdienst. Dazu tragen sie ein liturgisches Gewand (Talar und Rochett). Die Namen ihrer Funktionen leiten sich teilweise aus den niederen Weihestufen des Priesteramtes ab, wie es diese bis zur Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils gab.

Aufgaben von Ministranten & Messdiener:

Ihre Aufgaben, aus denen später die Funktion hervorging, wurden in der frühen römischen Kirche von so genannten Akolythen, also »Altardienern« übernommen, welche die Gaben zum Altar brachten und dem Priester oder Bischof während der Eucharistiefeier halfen. Mit dem Aufkommen von Privatmessen in fränkischer Zeit übernahmen Ministranten die Antworten der Gemeinde auf die Akklamationen des Priesters und ab dem 8. Jahrhundert war der Messdienst in der Heiligen Messe bereits unverzichtbar, da es für Priester üblich wurde, täglich die Heilige Messe zu lesen.

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Kerzen & Leuchter – Herkunft, Bedeutung und Brauchtum…

Ursprung:

Kerze mit Engelmotiv - Kerzen & Leuchter

Kerze mit Engel-Motiv

Bereits im alten Rom haben Kerzen Ihren Ursprung. Dort wird ihre Verwendung bereits im 2. Jahrhundert n. Chr. in der Form von niedrigen Talg-, Pech- und Wachskerzen nachgewiesen. Zur damaligen Zeit hatten Kerzen ihren Zweck in der Beleuchtung von Räumen. Heutzutage werden Kerzen vor allem in der Kirche, daheim oder bei festlichen Anlässen verwendet, um so für eine entspannte oder feierliche Atmosphäre zu sorgen.

Symbolik – Kerzen & Leuchter:

Im religiösen Verständnis wird die brennende Kerze zumeist als Symbol für die Seele gedeutet, die im dunklen Reich des Todes leuchtet. Speziell in der Liturgie der Kirche symbolisieren die Altarkerzen sowie das Anzünden der Osterkerze die Auferstehung Jesu, welcher als Licht in die Welt kommt und ihre Dunkelheit erhellt.

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Die Tradition des Pilgerns – Ursprung und Bedeutung

Entstehung – Pilgern:

Zu den Traditionen im Leben eines religiösen Menschen gehört seit uralter Zeit der Brauch des Wallens bzw. Pilgerns. Nicht erst mit Beginn des Christentums existiert dieses Brauchtum eine Pilgerreise oder Wallfahrt zu unternehmen, sondern auch schon viel früher bei den alten Griechen und Römern fand sich ein solcher Brauch. Jene bereisten aus religiösen Gründen ferne Tempel, um dort bestimmten Gottheiten Ihre Ehrerbierung darzubringen. Auch schon die Germanen unternahmen Pilgerfahrten zu heiligen Hainen.

Christliche Bedeutung:

In der christlichen Tradition besteht der Sinn einer solchen Reise darin, Gott an einem bestimmten Ort, welcher zumeist mit einer bestimmten Bedeutung versehen ist (wie bspw. das Erscheinen der Gottesmutter Maria), näher zu kommen und seiner gewahr zu werden.

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Wohin die Sehnsucht mich trägt

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