Gregorianische Gesänge – Göttliche Melodien…

Bedeutung:

Gregorianik - Gregorianische Gesänge Der „Gregorianische Choral“ bezeichnet den einstimmigen, ursprünglich unbegleiteten, liturgischen Gesang der katholischen Kirche in lateinischer Sprache. Dieser bildet nach alter Tradition einen wesentlichen Bestandteil der Liturgie und umfasst insbesondere das Proprium (wechselnde Teile) und Ordinarium (gleichbleibende Teile) der Heiligen Messe sowie das Stundengebet. Zusammengefasst findet man hierzu die entsprechenden Gesänge einerseits im Graduale/Choralbuch (für die Messe) und andererseits im Antiphonale (für das Stundengebet). Somit bildet der gregorianische Gesang einen wesentlicher Bestandteil der liturgischen Handlung.

Ursprung – Gregorianische Gesänge:

Gloria in excelsis deo - Gregorianische Gesänge

Buch & CD zur Gregorianik

Bereits in den ersten christlichen Jahrhunderten entstanden durch den Einfluß der jüdischen Liturgie erste einfache Melodien, deren Gesang allerdings vorerst nur Solisten vorbehalten war. Diese frühen Gesänge waren häufig syllabisch verfasst. Aber vereinzelt wurden auch schon Melismen verwendet. Gegen Ende des 4. Jahrdts. kamen dann in den Gemeinden einfache, kurze Antwortgesänge auf (Responsorium). Im Zuge der Entwicklung christlicher Mönchsorden wurde es schließlich üblich, dass sich die Sänger während der Gottesdienste regelmäßig in zwei Chöre aufteilten (wie es auch noch heute in der Tagzeitenliturgie großer Orden und Klöster üblich ist) und abwechselnd die Psalmen bzw. Antiphonen sangen.

Seine Bezeichnung hat der Gregorianische Choral Papst Gregor I. († 604), welcher als Gregor der Große in die Geschichte einging, zu verdanken. Dieser gründete in Rom die so genannte »Schola cantorum«, mit dem Ziel der Pflege sowie der Weiterentwicklung des liturgischen Gesangs. Die Schola cantorum sang zum Einzug des Klerus regelmäßig einen Introitus und zur Kommunion die Communio. Darüberhinaus wurden aber auch Choräle für das Stundengebet sowie Hymnen und Gesänge für das Ordinarium komponiert, deren genaue Verfasser aber nicht bekannt sind. Seit dieser Zeit hat sich im Laufe der Jahrhunderte ein umfangreiches Repertoire an Chorälen angesammelt.

In der Musikwissenschaft wird allerdings die Autorenschaft Papst Gregor des I. angezweifelt. Vielmehr existieren unterschiedliche Szenarien zur Entstehung des gregorianischen Chorals. Einig ist man sich nur dahingehend, dass die Form der gesungenen Liturgie, welche als „cantus“ (aus dem Lat. übersetzt: Gesang) bezeichnet wurde, ihren Ursprung in Rom hat. Dort ist sie wohl zwischen dem 4. und dem frühen 8. Jahrhundert nach und nach entstanden. Die Vorgeschichte der altrömischen und gregorianischen Melodien ist jedoch nahezu unbekannt.

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Was sind Ikonen eigentlich?

Bedeutung:

Jesus Christus - Ikonen

Jesus Christus als griechische Ikone, Quelle: www.goarch.org

Unter Ikonen (vom Griechischen »εἰκών« (eikón), was sich mit »Bild« bzw. »Abbild« übersetzen lässt) werden Kultus- und Heiligenbilder der Ostkirchen verstanden (in besonderer Weise die orthodoxen Kirchen des byzantinischen Ritus). Diese zumeist auf Holz gemalten Bilder (vereinzelt auch als Hinterglasmalerei) sind kirchlich geweiht und sollen ihren Zweck erfüllen, indem sie Ehrfurcht zu erwecken sowie eine existenzielle Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Dargestellten zu sein (indirekt auch zwischen dem Betrachter und Gott). Sie sind dabei nicht Abbildungen weltlicher Natur, sondern vielmehr »Fenster zur himmlischen Wirklichkeit«. Mit der Betrachtung einer Ikone soll man die Gegenwart Gottes erfahren. Sie gilt als Offenbarung ebenso wie das Wort der Bibel. Demnach werden Ikonen in der orthodoxen Kirche weder als Kunstgegenstände noch als Dekoration angesehen, sind aber wesentlicher Bestandteil der Byzantinischen Kunst. Vereinzelt gibt es Ikonen auch als Hinterglasmalerei. Dabei ist außerdem anzumerken, dass Ikonen und damit die dargestellten Personen zwar verehrt werden können, aber die Anbetung als solche Gott alleine vorbehalten ist.

Anfertigung von Ikonen:

Nach altem Brauch, werden Ikonen nicht gemalt sondern »geschrieben« und ihre Maler werden nicht als Künstler, sondern bewusst als »Ikonenschreiber« bezeichnen, welche in einer speziellen traditionellen Form die alten »Nachrichten« wiederholend »abschreiben«. Die fertigen Ikonen erfahren anschließend eine eigene Weihe, ebenso wie die Priester. In der orthodoxen Liturgie wird übrigens auch der Priester als eine »Ikone Christi« bezeichnet.

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Quelle:

Was sind eigentlich Ministranten & Messdiener?

Ursprung und Bedeutung:

Ministranten & Messdiener - Lexikon

Kleines Lexikon für Ministranten

Unter dem Ministranten (vom Lateinischen: ministrare – dienen) oder Messdiener wird in der katholischen Kirche eine liturgische Funktion verstanden, welche häufig von Kindern und Jugendlichen ausgeführt wird. Diese übernehmen als Assistenten des Priesters bzw. des Diakons verschiedene Dienste im Gottesdienst. Dazu tragen sie ein liturgisches Gewand (Talar und Rochett). Die Namen ihrer Funktionen leiten sich teilweise aus den niederen Weihestufen des Priesteramtes ab, wie es diese bis zur Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils gab.

Aufgaben von Ministranten & Messdiener:

Ihre Aufgaben, aus denen später die Funktion hervorging, wurden in der frühen römischen Kirche von so genannten Akolythen, also »Altardienern« übernommen, welche die Gaben zum Altar brachten und dem Priester oder Bischof während der Eucharistiefeier halfen. Mit dem Aufkommen von Privatmessen in fränkischer Zeit übernahmen Ministranten die Antworten der Gemeinde auf die Akklamationen des Priesters und ab dem 8. Jahrhundert war der Messdienst in der Heiligen Messe bereits unverzichtbar, da es für Priester üblich wurde, täglich die Heilige Messe zu lesen.

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Kerzen & Leuchter – Herkunft, Bedeutung und Brauchtum…

Ursprung:

Kerze mit Engelmotiv - Kerzen & Leuchter

Kerze mit Engel-Motiv

Bereits im alten Rom haben Kerzen Ihren Ursprung. Dort wird ihre Verwendung bereits im 2. Jahrhundert n. Chr. in der Form von niedrigen Talg-, Pech- und Wachskerzen nachgewiesen. Zur damaligen Zeit hatten Kerzen ihren Zweck in der Beleuchtung von Räumen. Heutzutage werden Kerzen vor allem in der Kirche, daheim oder bei festlichen Anlässen verwendet, um so für eine entspannte oder feierliche Atmosphäre zu sorgen.

Symbolik – Kerzen & Leuchter:

Im religiösen Verständnis wird die brennende Kerze zumeist als Symbol für die Seele gedeutet, die im dunklen Reich des Todes leuchtet. Speziell in der Liturgie der Kirche symbolisieren die Altarkerzen sowie das Anzünden der Osterkerze die Auferstehung Jesu, welcher als Licht in die Welt kommt und ihre Dunkelheit erhellt.

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