Die Taube als Symbol für Pfingsten

Bedeutung:

Schon seit alters her hatte die Taube eine symbolische Bedeutung. So stand die Taube in der Antike sinnbildhaft für Sanftmut, Einfalt und Unschuld. Man nahm damals an, dass sie keine Galle besitze und darum von allem Bösen und Bitteren frei sei. Zudem galt sie im alten Indien und bei einigen germanischen Stämmen als Seelenvogel.
Ab dem 6. Jahrhundert wurde die Taube auch im Christentum zum Symbol erhoben. Seither steht sie bildlich für den Heiligen Geist und somit auch für Pfingsten.

Kritik:

Leider ist die Taube in unserer heutigen Gesellschaft zur »Ratte der Lüfte« degradiert worden. Darum bietet gerade auch das Pfingstfest einen Anlass das ursprüngliche Ansehen dieses Tieres als Symbol für den heiligen Geist wieder ins Bewusstsein zu rufen.

Eine Vielzahl an Geschenkideen mit dem Motiv der pfingstlichen Taube finden Sie wie immer im Vivat!-Shop.

 

Quellen:

www.katholisch.de
www.heiligenlexikon.de

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Pfingsten – Aussendung des heiligen Geistes

Was ist Pfingsten?

Das Hochfest Pfingsten wird am fünfzigsten Tag nach Ostern gefeiert. Dabei wird der Entsendung des Heiligen Geistes durch Jesus Christus am fünfzigsten Tag (sieben Wochen) nach seiner Auferstehung besonders gedacht. Mit Pfingsten findet zugleich auch die Osterzeit ihren Abschluss.

Ursprung und Entstehung:

Der Name »Pfingsten« leitet sich vom griechischen »pentekostē [hēmera]«, was sich mit »der fünfzigste Tag« übersetzen lässt. Der Zeitraum von fünzig Tagen wurde aus der jüdischen Tradition übernommen. Im Judentum war das Fest zunächst auf die Darbringung der Erstlingsfrüchte im Tempel bezogen. Später wurde es als Wochenfest bezeichnet und es rückte stärker das Danksagen für Gottes Gesetzesübergabe an Moses in den Mittelpunkt des Festes. Es wurde fünfzig Tage nach dem Passahfest gefeiert, welches an den Auszug der Israeliten aus Ägypten erinnerte.
In der Apostelgeschichte (2,1-41) des Neuen Testamentes wird erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger ausgegossen wurde, als sie sich zu eben jenem jüdischen Pfingstfest in Jerusalem versammelt hatten. Das Datum wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche angenommen, so dass es als »Geburtstag der Kirche« gesehen werden kann. Erstmals fand Pfingsten als christliches Fest im Jahre 130 Erwähnung.

Brauchtum:

Ein alter katholischer Brauch ist es an neun Tagen zwischen Himmelfahrt und Pfingsten die so genannte Pfingstnovene um das Kommen des Heiligen Geistes zu beten. Die Liturgische Farbe an Pfingsten ist das Rot als Farbe des Feuers und des Heiligen Geistes. Denn in der Apostelgeschichte wird das Brausen des heiligen Geistes mit dem Feuer verglichen. Früher wurde an Pfingsten auch vom Priester der große Wettersegen gespendet um eine gute Ernte zu erbitten.

Symbolik:

Als Symbol für Pfingsten und Heiligen Geist gilt seit dem 6. Jahrhundert die Taube.

Einige Bücher und eine Auswahl an Geschenkideen mit dem Motiv der Pfingsttaube finden Sie im Vivat!-Shop.

 

Quellen:

www.katholisch.de
www.heiligenlexikon.de
www.brauchtum.de

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