Das Osterlachen – Ein Ausdruck der Freude

Bedeutung:

Eine sehr alte Tradition zu Ostern ist das so genannte »Osterlachen«, welches in vielen Gemeinden auch heute noch ein schöner Brauch ist. Dabei erzählt der Priester in der Osterpredigt lustige Anekdoten (auch »Ostermär« oder »Ostermärlein« genannt), bei denen die Gläubigen lachen müssen.

Herkunft:

Bekannt ist diese Tradition schon seit dem 16. Jahrhundert und Scherze bzw. überraschende Witze in der Osterpredigt waren bis in das 17. Jahrhundert hinein fast überall ein fester Bestandteil der Predigt in der Osternachtliturgie. Zwar verlor dieser Brauch im 18. Jahrhundert wieder Bedeutung, aber auch heute noch ist er in einigen Gemeinden fester Bestandteil.
Mit dem Osterlachen soll der Charakter des Osterfestes als Fest der Freude, an dem wir allen Grund haben zu lachen, ganz besonders zum Ausdruck gebracht werden.

 

Quellen:

Abeln, Reinhard: Das große Hausbuch für die Fasten- und Osterzeit; Leipzig 2011, 74.
www.brauchtum.de

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Die Osterfahne – Ein Siegeszeichen

Herkunft und Bedeutung:

OsterfahneSchon seit dem 9./10. Jahrhundert kennt die Kirche Fahnen für liturgische Zwecke, die den Triumph Christi und der Heiligen symbolisieren. Ursprünglich war die Oster- bzw. Auferstehungsfahne ein rotes Velum (Schal), mit dem das Kreuz zu Ostern geschmückt wurde (ähnlich dem römischen Feldzeichen nach einem Sieg). Daneben entwickelte sich im Laufe der Zeit die heute typische Osterfahne als Fahnenstange mit der Querstrebe, an welcher ein Tuch herabhängt.

Motive:

Traditionell sind für die Osterfahne zwei Motive üblich:

  1. Entweder wird Christus als der Auferstandene dargestellt, der mit der Hand das Siegeszeichen macht und für welches die Bezeichnung »Osterfahne« üblich wurde.
  2. Oder als zweite Variante wird Christus als Osterlamm dargestellt, welches die Osterfahne mit sich führt.

Beide Motive drücken symbolisch das Gleiche aus, nämlich den Triumph über den Tod.

 

Quellen:

www.brauchtum.de
www.brauchtumsseiten.de

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Motive & Gestaltung von Osterkerzen

Wie ist die Osterkerze traditionell gestaltet?

Vivat! - OsterkerzenBeliebte Motive der Osterkerze: Kreuz (traditionell), Baum, Lamm, Taube, Sonnenlicht, auferstandener Jesus oder Wasser.
Die fünf Wachsnägel auf der Osterkerze, unter denen sich fünf Weihrauchkörner befinden (werden dort während der Weihe-Zeremonie des Osterfeuers beigegeben) deuten die Kreuzmale plus Seitenwunde Jesu an. Oberhalb des Kreuzes steht der erste griechische Buchstabe Alpha (Bedeutung für Anfang) und unterhalb der letzte griechische Buchstabe Omega (steht für Ende). Beide Buchstaben symbolisieren: »Ich bin der Anfang und das Ende«. Zudem wird auf der Osterkerze auch noch die aktuelle Jahreszahl vermerkt.
Die Osterkerze hat in der Regel die die Farbe weiß, die auf Hoffnung und neues Leben verweist.

Osterkerzen selbst gestalten:

Vivat! - OsterkerzenNatürlich können Sie eine auch Osterkerze selbst gestalten. Dazu benötigen Sie lediglich eine weiße Kerze mit einem Durchmesser von ca. 5 cm und einige bunte Wachsplatten. Jetzt schneiden Sie mit einem dünnen Messer (Cuttermesser) ein oder mehrere Motive (bspw. Kreuz, das klassische Alpha und Omega, Sonne, Hase, Ostereier, usw.) Ihrer Wahl aus den Wachsplatten heraus. Die ausgeschnittenen Motive werden anschließend vorsichtig auf die weiße Kerze aufgedrückt, so dass sie haften bleiben. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Wachsplatten handwarm sind, weil dadurch die Motive besser an der Kerze kleben bleiben.

Geschenktipps:

Vivat! - OsterkerzenEine große Auswahl an geeigneten Osterkerzen finden Sie übrigens im Vivat!-Shop. Diese sind wundervoll verziert und bieten einen echten Blickfang.

 

 

 

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Osterkerze »Lebensbaum«

Regulärer Preis: 9,99 €

Sonderpreis: 3,99 €

Quellen:

Abeln, Reinhard: Das große Hausbuch für die Fasten- und Osterzeit; Leipzig 2011, 76.
www.osterseiten.de

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Die Osterkerze – Ihre Herkunft und Bedeutung

Bedeutung:

Eine sehr alte Tradition an Ostern ist die so genannte Osterkerze. In ihr vereinigen sich die Lichttraditionen von griechischer, jüdischer, römischer und christlicher Herkunft gleichermaßen. Dabei galt das Licht schon seither als Zeichen für das Leben.

Herkunft:

Osterkerze »Der Auferstandene«Die frühesten Wurzeln hat die Osterkerze sowie die Lichtfeier zu Beginn der Osternacht im frühen Christentum, wo man mit zahlreichen Kerzen die Feier des Gottesdienstes in dieser Nacht erhellte. Zudem gab es in Rom den Brauch, die Osternachtfeier mit zwei 2 m hohen Kerzen zu erleuchten. Schließlich wurde im Laufe der Jahrhunderte auch die gesamte Feuersymbolik des Osterfeuers auf die Osterkerze übertragen, so dass diese heute im Mittelpunkt der Osternachtfeier steht. Symbolhaft steht die Osterkerze für den über Tod und Sterben siegenden und auferstandenen Jesus Christus.
Die Osterkerze ist vermutlich gallisch-norditalienischen Ursprungs und fand im Jahr 384 in Piacenca in einem Brief von Hieronymus erstmals Erwähnung. Seit 417 gebrauchte sie Papst Zosimus nachweislich in Rom. Im siebten Jahrhundert setzte sich schon in den Titelkirchen Roms die feierliche Weihe einer Kerze durch. Das Ritual vom Einritzen des Kreuzes und der Buchstaben Alpha und Omega ist in gleicher Zeit für Spanien nachgewiesen und von dieser Zeit an vermutlich auch Tradition in Rom. Aus Jerusalem stammt der uralte Brauch das Licht der Osterkerze an alle Gläubigen weiterzureichen. Im Laufe des 10. Jahrhunderts etablierte sich die Osterkerze und ab dem 11. Jahrhundert auch im deutschen Sprachraum.

Was genau passiert mit der Osterkerze im Gottesdienst?

Vivat! - OsterkerzenIm heutigen Gottesdienstablauf der Osternacht wird die Osterkerze am geweihten Feuer entzündet und in den dunklen Kirchenraum getragen, nachdem sie vorher gesegnet wurde. Schließlich wird die Osterkerze auf dem Osterleuchter angebracht und die Gemeinde entzündet ihre mitgebrachten Osterkerzen an ihrer Flamme. Mit diesem Brauch soll symbolisiert werden, das Jesus der Ursprung des Lebens ist und Licht in die Dunkelheit bringt. Anschließend wird zu ihrem Lob das Exsultet (Preislied auf die Großtaten Gottes) durch den Diakon gesungen. Die Osterkerze ist der liturgische Mittelpunkt der Osternacht. Sie brennt während der gesamten Osterfestzeit bis Pfingsten und wird danach neben den Taufstein gestellt, wo sie bei Taufen brennt.

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Quellen:

www.brauchtumsseiten.de
www.german-easter-holiday.com
nicoleschmidt.suite101.de
www.osterseiten.de

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