Das Leben der Hildegard von Bingen – Biographie …

Geburt und Aufstieg im Orden:

Hildegard von Bingen - Buch

Hildegard von Bingen: Das Buch der göttlichen Werke (um 1230), Quelle: WGA

Die große Hildegard von Bingen erblickte im Sommer 1098 in Bermersheim bei Alzey in Rheinhessen als zehntes Kind der Edelfreien Hildebert und Mechtild das Licht der Welt.
Bereits im Jahre 1106 brachte man Hildegard im Alter von acht Jahren in die Klause auf dem Disibodenberg, wo sie durch ihre Verwandte Jutta von Spanheim für das geistliche Leben erzogen wurde. Hier unterwies man sie im Lesen der Bibel, im Psalmengesang, in der Liturgie sowie in der Ordensregel des heiligen Benedikt. Die Entscheidung für das geistliche Leben im Orden wurde im Jahre 1114 durch das Ablegen der ewigen Gelübde besiegelt. Vom heiligen Otto, dem damaligen Bischof von Bamberg, empfing sie ihren Ordensschleier. Nachdem Jutta von Spanheim 1136 verstarb, wählte man Hildegard im Alter von 38 Jahren zur geistlichen Mutter ihrer Ordensgemeinschaft.

Schicksalsjahr 1141:

Das Jahr 1141 brachte viel Veränderung für Hildegard mit sich: Einerseits fingen ihre Visionen an, welche sie niederschrieb. Andererseits begann auch ihr öffentliches Wirken, das vor allem durch diverse Briefwechsel mit vielen hochgestellten Persönlichkeiten ihrer Zeit wie Kaiser Friedrich Barbarossa uvm. sowie durch das Schreiben und Veröffentlichen ihrer theologischen sowie anthropologischen Vorstellungen geschah.

Klostergründungen der Hildegard von Bingen:

Trotz dem Widerstand der Benediktinermönche in Disibodenberg verließ Hildegard im Jahr 1147 ihr Heimatkloster Disibodenberg und entschloss sich ein eigenes Kloster mit etwa zwanzig Nonnen auf dem Rupertsberg bei Bingen zu gründen. Diese Klostergründung wurde mit der Verleihung der offiziellen Urkunde durch damaligen Erzbischof Arnold von Mainz am 22. Mai 1158 sowie durch einen Schutzbrief von Kaiser Friedrich Barbarossa am 10. April 1163 offiziell bestätigt. Aufgrund der rasch wachsenden Gemeinschaft, erwarb Hildegard im Jahr 1165 ein ausgebranntes Augustinerkloster in Eibingen und gründete an dieser Stelle ein Filialkloster. Sie setzte dort zwar eine Priorin ein, behielt sich allerdings die Äbtissinnenwürde vor.
Schließlich verstarb Hildegard im gesegneten Alter von 82 Jahren in dem von ihr gegründeten Kloster Rupertsberg bei Bingen am 17. September des Jahres 1179.

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Quelle:

Notker Wolf OSB – Ein echtes Allroundtalent …

Wer ist eigentlich Abtprimas Notker Wolf OSB?

Notker Wolf - Erfüllte Zeit

Buch von Notker Wolf

Notker Wolf OSB wurde als Werner Wolf am 21. Juni 1940 in Bad Grönenbach geboren und wuchs im Allgäu auf. Nach seinem Abitur trat er 1961 in das Benediktinerkloster Sankt Ottilien ein, wo er den Ordensnamen »Notker« annahm. Er studierte in den Jahren von 1962 bis 1974 in Rom und München Theologie, Philosophie sowie Zoologie, Anorganische Chemie und Astronomiegeschichte. Die Priesterweihe empfing Wolf 1968 und erhielt im Jahr 1971 den Ruf als Professor für Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie an die Päpstliche Hochschule Sant’Anselmo in Rom.
Im Oktober 1977 wurde er dann zum fünften Erzabt der Erzabtei St. Ottilien gewählt und damit gleichzeitig auch Abtpräses der Kongregation der Missionsbenediktiner. Am 7. September 2000 wurde Notker Wolf schließlich zum neunten Abtprimas und damit zum obersten Repräsentanten der Benediktinerordens gewählt.

Profil:

Neben dieser Tätigkeiten ist Notker Wolf zudem Autor zahlreicher geistlicher Bücher und Musiker. So tritt er regelmäßig im Querflötenduett mit seiner langjährigen musikalischen Begleiterin, der Passauer Musikpädagogin Inka Stampfl, oder als E-Gitarrist und Flötist der Rockband »Feedback« auf.

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Quelle:

Pater Reinhard Körner OCD – Sein Leben und Wirken…

Wer ist eigentlich Pater Reinhard Körner, der mit seinen geistlichen Büchern recht bekannt wurde?

Biografisches zu Pater Reinhard Körner:

Reinhard Körner - Ich bin bei euch...

Buch von Reinhard Körner

Pater Reinhard Körner OCD wurde im Jahre 1951 im Landkreis Cottbus geboren. Er studierte von 1969 bis 1975 Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät in Erfurt und wurde im Jahr 1977 zum Priester geweiht. Daraufhin war er zuerst vier Jahre als Kaplan in Görlitz tätig und trat anschließend im Jahr 1982 in den Karmel ein. Reinhard Körner promovierte sich 1990 im Fachbereich Theologie der Spiritualität mit einer Arbeit über Johannes vom Kreuz (zum Verhältnis von rationalem Denken und mystischer Erfahrung) an der Katholisch-Theologischen Fakultät in Erfurt. Außerdem ist er seit 1990 einerseits der Leiter des Exerzitienwerkes des Teresianischen Karmels in Deutschland und andererseits Rektor am ordenseigenen Exerzitienhaus in Birkenwerder bei Berlin. Bei letzterem arbeitet er als Kursleiter. Daneben ist Reinhard Körner auch Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und macht die Schriftleitung der geistlichen Quartalsschrift KARMELimpulse.

Schließlich ist Pater Reinhard Körner OCD der Verfasser von zahlreichen geistlichen Büchern zu Fragen der geistlichen Theologie, Mystik und des geistlichen Lebens sowie zur Spiritualität des Karmels.

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Weitere Informationen zum Leben und Wirken von Pater Reinhard Körner finden Sie übrigens auf seiner offiziellen Webseite: www.reinhard-koerner.de.

Quelle:

Pater Karl Josef Wallner OCist

Wer ist Pater Karl Josef Wallner OCist?

Karl Josef Wallner - Beten ist einfach

Buch von Karl Josef Wallner

Karl Josef Wallner wurde am 24. Februar 1963 in Wien geboren und wuchs im niederösterreichischen Wampersdorf auf. Im Jahr 1982 trat er in das Zisterzienser-Stift Heiligenkreuz bei Baden ein. Er absolvierte das Studium der Theologie in Heiligekreuz (1981 bis 1985) und Wien (1986). Anschließend wurde Karl Josef Wallner 1988 zum Ordenspriester geweiht. In den Jahren von 1991 bis 1998 war er Pfarrer von Sulz im Wienerwald und von 1992 bis 1993 auch gleichzeitig von Gaaden. 1993 ereilte Pater Karl Josef Wallner der Ruf zum Professor für Dogmatik in Heiligenkreuz und ab 1997 auch für Sakramententheologie. Schließlich wurde Pater Karl 1999 zum Dekan der Hochschule ernannt und im Jahr 2007 dann auch Gründungsrektor der Päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz. Von Abt Gregor Henckel-Donnersmarck OCist wurde Wallner 1999 zum Jugendseelsorger des Stifts gemacht und Kardinal Schönborn betraute ihn als Jugendkaplan mit der Stiftspfarre Heiligenkreuz. Daneben wirkte und wirkt er an zahlreichen Projekten, Kongreßen sowie Kommitees mit und geht umfangreichen Vortragstätigkeiten nach. Im Kloster ist der Karl Josef Wallner auch in der Berufungspastoral tätig.

Außerdem ist Pater Karl Josef Wallner OCist der Autor von zahlreichen geistlichen Büchern zu Themen der Katechese.

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Quelle: