Das neue Gotteslob kommt…

Das neue GotteslobIm Advent 2013 ist es endlich soweit: Das neue Gotteslob kommt. Als »Gotteslob« wird dabei das gemeinsame katholische Gebet- und Gesangbuch für die deutschsprachigen Bistümer in Deutschland, Österreich, Italien und Belgien bezeichnet. Erstmalig veröffentlicht wurde es im Jahr 1975. Das Gotteslob beinhaltet Texte und Lieder für die katholische Liturgie sowie eine große Anzahl an Gebeten aus der lange währenden christlichen Tradition. Die aktuelle Fassung des Gotteslob stammt aus dem Jahr 1996. Herausgeber des Gotteslob sind die Bischöfe Deutschlands, Österreichs und den Bistümern und Lüttich. Die Rechte des gemeinsamen Stammteiles hat das Katholischen Bibelwerk Stuttgart inne.
Außer dem gemeinsamen Stammteil enthalten alle Gotteslob-Ausgaben so genannte frei gewählte Diözesananhänge mit sowohl regionalen, als auch im gesamten Sprachraum beliebten Liedern, Texten, Andachten und Gebeten.

Viele Bischöfe, Berater sowie rund hundert Experten aus den Bereichen Liturgie, Kirchenmusik, Pastoral, Bibelexegese, Dogmatik und Spiritualität haben das neue Gotteslob erarbeitet. Begleitend zum Entstehungsprozess dazu wirkten etliche Umfragen und Erprobungsphasen. Das Gotteslob wird zentral in der Katholischen Bibelanstalt Stuttgart herausgegeben, wobei die Erstauflage mit ca 3,6 Millionen Exemplaren beziffert wird.

Neben der Katholischen Bibelanstalt Stuttgart sind für die neue Gesamtausgabe folgende Verlage für die Diözesanausgaben verantwortlich:

Bistum Aachen – Einhardverlag
Bistum Augsburg – Sankt Ulrich Verlag
Erzbistum Bamberg – Heinrichsverlag
Erzbistum Berlin – St. Benno Verlag
Bistum Dresden-Meißen – St. Benno Verlag
Bistum Eichstätt – Verlag Friedrich Pustet
Bistum Erfurt -  St. Benno Verlag
Bistum Essen – Verlag Katholisches Bibelwerk
Erzbistum Freiburg – Herder Verlag
Bistum Fulda – Verlag Katholisches Bibelwerk
Bistum Görlitz – St. Benno Verlag
Erzbistum Hamburg – Norddeutscher Metropolie Verlag GmbH
Bistum Hildesheim – Norddeutscher Metropolie Verlag GmbH
Erzbistum Köln – Verlag Katholisches Bibelwerk
Bistum Limburg – Verlag Butzon & Bercker
Bistum Magdeburg – St. Benno Verlag
Bistum Mainz – Matthias Grünewald Verlag
Erzbistum München und Freising – Verlag Sankt Michaelsbund
Bistum Münster – Aschendorff Verlag GmbH & Co KG
Bistum Osnabrück – Norddeutscher Metropolie Verlag GmbH
Erzbistum Paderborn – Bonifatius GmbH, Verlag Katholisches Bibelwerk
Bistum Passau – Verlag Katholisches Bibelwerk
Bistum Regensburg – Verlag Friedrich Pustet
Bistum Rottenburg-Stuttgart – Schwabenverlag
Bistum Speyer – Pilgerverlag
Bistum Trier – Paulinus Verlag
Bistum Würzburg – Echter Verlag

Eine große Auswahl der entsprechenden Gotteslob-Ausgaben für die einzelnen Bistümer sowie Hüllen, Einbände finden Sie im Vivat!-Shop.

 

Quelle:

www.dbk.de

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Was ist Mystik?

Begriffs-Definition:

Das Wort »Mystik« kommt vom Griechischen μυστικός (mystikós) und lässt sich mit »geheimnisvoll« übersetzen. Es bezeichnet Berichte und Aussagen über die Erfahrung einer göttlichen oder absoluten Wirklichkeit sowie die Bemühungen um eine solche Erfahrung. Mystische Strömungen kommen in praktisch allen Weltreligionen vor, so auch im Christentum.

Bedeutung:

Im Christentum gibt es keine einheitliche Definition der Mystik, sondern nur verschiedene Interpretationen, die gemeinsame Merkmale aufweisen:

  • Mystik wird als ein gnadenhaftes Erfahren Gottes und seines Wirkens in der Seele verstanden, welches nicht durch eigenes Bemühen hervorgerufen werden kann, sondern nur von Gott selbst.
  • Mystik bezeichnet die Einigung mit Gott im Grund des Ichs
  • Mystik als eine Praxis, die auf eine Einswerdung (unio mystica) mit Gott zielt, welche bereits im hiesigen Leben erfahren werden soll
  • das Bewusstsein von Gottes unmittelbarer Gegenwart erfahren
  • Die »Verwandlung in Gott« wird als Ziel des mystischen Weges gesehen.

Herkunft:

Ihren Ursprung hat die christliche Mystik in den Gotteserfahrungen der Mystiker der Kirche. Zu den großen Mystikern der Kirche zählen unter anderem: Origenes, Augustinus von Hippo, (Pseudo-)Dionysius Areopagita, Bernhard von Clairvaux, Hildegard von Bingen, Franz von Assisi, Johannes Bonaventura, Thomas von Aquin, Gertrud von Helfta, Mechtild von Helfta, Mechtild von Hackeborn, Meister Eckart, Heinrich Seuse, Johannes Tauler, Birgitta von Schweden, Katharina von Siena, Niklaus von Flüe, Katharina von Genua, Ignatius von Loyola, Theresa von Avila, Johannes vom Kreuz, Franz von Sales, Anna Katharina Emmerick, Therese von Lisieux, Edith Stein uvm.

Geschenktipp:

Reinhard Körner: Quellen lebendigen Wassers - Kernworte christlicher Mystik für die Spiritualität im AlltagPassend zum Thema Mystik empfehlen wir Ihnen folgendes Buch: »Quellen lebendigen Wassers – Kernworte christlicher Mystik für die Spiritualität im Alltag« von Pater Reinhard Körner.

Viele Christen suchen nach den Quellen des Glaubens und nach Wegen, wie man den Glauben möglichst authentisch leben kann. Pater Reinhard Körner kommentiert und aktualisiert hier Kernworte großer Gestalten der christlichen Mystik, wie z. B. Edith Stein, Johannes vom Kreuz und Teresa von Ávila. Gerade in ihrer einfachen Sprache eröffnen die Texte dem Leser die Sinne für die Mystik Gottes.

Eine Vielzahl an weiteren Büchern zum Thema Mystik finden Sie im Vivat!-Shop.

 

Quellen:

kathpedia.de

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Das Osterfeuer – Symbol des Lebens

Symbol des Feuers:

Eines der bedeutendsten und wichtigsten Güter der Menschheit ist das Feuer, weil es Licht und Wärme spendet. Ohne das Feuer war für unsere Vorfahren das Überleben nur schwer möglich und hat letztlich die menschliche Kultur auch erst möglich gemacht. Seit dem Altertum galt das Symbol des Feuers als etwas Heiliges. So hatten bereits die römischen Priesterinnen (Vestalinnen) die Aufgabe niemals das heilige Feuer erlöschen zu lassen.

Herkunft und Bedeutung:

Der Brauch des Osterfeuers ist seit 1559 offiziell belegt, hat aber seine Wurzeln vermutlich schon viel früher in der vorchristlichen Tradition (Brandopfer). Dabei steht das Osterfeuer symbolisch wohl für die Sonne als Mittelpunkt des menschlichen Lebens. Im Frühjahr wurde mit diesen Frühlingsfeuern die Sonne (als Sieger über den langen Winter) begrüßt. Außerdem galten sie als Kult zur Sicherung der Fruchtbarkeit, des Wachstums sowie der Ernte. Im Frankenreich (um 750) wurde die Bedeutung der Frühlingsfeuer auf Gott bzw. Jesus Christus übertragen. Seit dem 11. Jahrhundert sind die Osterfeuer auch in Deutschland nachgewiesen.

Ritual in der Osternacht:

In der Feier der Osternacht wird das Feuer am Beginn der Liturgie vor der Kirche entfacht, geweiht und anschließend an diesem die Osterkerze entzündet. Diese wird dann in feierlicher Prozession unter dem dreimaligem Ruf des »Lumen Christi« (»Licht Christi«) in die noch dunkle Kirche getragen.

Andere Bräuche:

In etlichen Regionen Deutschlands ist es ein altes Brauchtum aus jungem Holz, Reisig oder ähnlichen Brennmaterial ein großen Osterfeuer zu entzünden, um welches man sich am Ostersonntag (mancherorts werden sie mit dem Licht der Osterkerze aus der Pfarrkirche entzündet) oder Ostermontag zum gemeinsamen Beisammensein versammelt.

Passend zum Ostern finden Sie im Vivat!-Shop eine große Auswahl an Osterkerzen.

 

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Sonderpreis: 3,99 €


Quellen:

http://nicoleschmidt.suite101.de
www.brauchtumsseiten.de
www.german-easter-holiday.com
www.osterseiten.de
www.katholisch.de

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Das Symbol des Kreuzes

Ursprung:

Eines der ältesten und zugleich wichtigsten Symbole der Menschheit ist das Kreuz. Anhand von archäologischen Funden ist bekannt, dass dieses schon bei den Menschen in der Steinzeit als Zeichen für eine Art »Weltformel« Verwendung fand. In fast allen Kulturen kommt das Symbol des Kreuzes in verschiedensten Variationen und Ausfaltungen vor, sei es als Ankh-Kreuz (Symbol der Unsterblichkeit) bei den alten Ägyptern oder als keltisches Kreuz bei dem gleichnamigen Volksstamm.

Weltweite Verbreitung:

Seine größte Verbreitung erfuhr dieses Symbol aber durch die Kreuzigung (eine beliebte Hinrichtungsmethode für Verbrecher im damaligen römischen Reich) des Jesus von Nazareth. Der Apostel Paulus war es dann, welcher das Symbol des Kreuzes zum zentralen Thema seiner Theologie machte und damit den Grundstein für die weitere Verbreitung legte. Zwar segneten schon die ersten Christen recht früh mit dem Zeichen des Kreuzes, aber die ersten bildlichen Darstellungen erfolgten erst ab dem 3. Jahrhundert (andere Symbole wie Fisch und das Christusmonogramm XP standen im Vordergrund). Mit dem Ende der Christenverfolgungen im römischen Reich und der Anerkennung des Christentums durch den römischen Staat begann die öffentliche Verwendung des Kreuzzeichens und das Kreuz wurde zum offiziellen Symbol aufgewertet.

Bedeutung:

Heute ist das Kreuz für die Christenheit das wichtigste Symbol, welches auf die Erlösung der Menschheit von Leid und Tod durch Jesus Christus verweist. Es symbolisiert dessen Opfertod. Außerdem lässt sich die Symbolik des Kreuzes auch wie folgt deuten: Die Verbindung von Horizontale und Vertikale kennzeichnet die Beziehung des Menschen zu Gott (auf der senkrechten Achse) und zu seinen Mitmenschen (auf der waagerechten Achse).

In der Fastenzeit und vor allem am Karfreitag wird des Symbol des Kreuzes bzw. des Kreuzestodes von Jesus Christus in ganz besonderer Weise gedacht und nachempfunden.

Geschenktipp:

Vivat! - Das Kreuz - Zeichen ChristiZur Lektüre sei Ihnen an dieser Stelle das Buch von Ludwig Gschwind »Das Kreuz – Zeichen Christi« empfohlen.
In diesem Buch geht der Erfolgsautor Ludwig Gschwind in kurzen Episoden auf die Faszination des Kreuzes im Leben der Heiligen, in Geschichte, Politik und Alltag nach.

Eine große Auswahl an Kreuzen aus verschiedensten Materialien (Holz, Bronze usw.) und einer Vielzahl an Variationen finden Sie im Vivat!-Shop.

 

Quellen:

www.gezeitenkreuze.de

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