Was kann ich zur Firmung schenken?

Sie kennen das sicherlich: Jemand aus Ihrer Familie hat Firmung oder Sie sind zum Firmpaten ernannt worden und wissen nicht was Sie schenken sollen. Deshalb haben wir genau für diese Situation einige Geschenkideen zusammengetragen:

So bunt ist unser Glaube
  • Verschenken Sie doch ein sinnvolles Buch, welches vom christlichen Glauben (bspw. »So bunt ist unser Glaube«, der Kirche oder der Bibel (es gibt gute Lexika zur Bibel) handelt. Eine gute Auswahl an solchen Büchern finden Sie unter anderem in den Kategorien »Grundwissen Christentum« oder »Bibel« des Vivat!-Shops.
  • Auch eine schöne Idee ist ein abschließbares Tagebuch, wo der Firmling seine persönlichen Erlebnisse eintragen kann.
  • Geldgeschenke eignen sich ebenfalls gut
  • Stellen Sie doch Lebensweisheiten oder Bibelsprüche passend zur Person zusammen und schenken diese mit einem selbstgebastelten Geschenk.
  • Oder wie wäre es mit einem Gutschein für ein Wochenende in einer kirchlichen Bildungseinrichtung (wie Exerzitien für junge Menschen).
  • Was halten Sie von einer Pilgerreise zu einem schönen Wallfahrtsort oder vielleicht sogar zu einer Stätte des Firm- bzw. Namenspatrons. Zudem können Sie auch Ausflugsserie (in Form eines Gottesdienstbesuch) zu den verschiedenen christlichen Kirchen machen.
  • Ein echt cooles Geschenk sind die T-Shirts der Karl-Leisner-Jugend, welche Aufschriften tragen wie »Früher hatte ich eine Heidenangst – Jetzt bin ich katholisch« oder »Ich bin katholisch – Atheismus kann doch jeder«. Diese gibt es hier zu kaufen: www.karl-leisner-jugend.de.
  • Sie können auch Klassiker wie einen Ketten- oder Armbandanhänger in Form eines Kreuzes, einer Taube usw. schenken. Eine entsprechende Auswahl finden Sie in der Kategorie »Firmung« im Vivat!-Shop.
  • Gut kommen auch meistens christliche Witzbücher als Geschenk an. Auch hierzu gibt es eine große Auswahl an Büchern in der Kategorie »Humor« im Vivat!-Shop.
  • Ein christliches Quiz- oder Wissensspiel ist ebenfalls immer eine gute Geschenkidee. Schauen Sie einfach mal in die Kategorie »Quiz – Wissen« des Vivat!-Shops.
  • Es eignen sich auch sehr persönliche Geschenke wie ein besonderes Schmuck- bzw. Erbstück usw.

 

Ich glaube

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Meine Firmung

16,99 €

Anhänger »Taube«

Regulärer Preis: 14,95 €

Sonderpreis: 8,95 €

Youcat

12,99 €

Quellen:

Wanzek, Dorothee: Geschenkideen für alle Anlässe. Ein Ratgeber für Christen; Leipzig 2010, 76ff.

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Die Firmung – Bedeutung, Herkunft und Ablauf

Was ist das Sakrament der Firmung?

Eines der sieben Sakramente in der katholischen Kirche ist die Firmung (vom lat. »confirmatio«‚ was mit Bestätigung, Bekräftigung übersetzbar ist) und wird auch das »Sakrament des Heiligen Geistes« genannt. Die Firmung soll die Christen bestärken und befähigen, ihren Glauben als Zeugen Christi in Wort und Tat zu verbreiten sowie gegebenenfalls auch zu verteidigen. Neben der Taufe und der Eucharistie (Erstkommunion) stellt die Firmung eines der drei Einführungssakramente (Initiationssakramente) in der katholischen Kirche dar. Die Firmung ist zudem die Bestätigung des Glaubensbekenntnisses, welches die Eltern und Paten des Firmlings bei der Taufe geleistet haben. Aus diesem Grund bildet die Firmung auch die Vollendung der Taufe.
In den Ostkirchen wird das Sakrament der Firmung unmittelbar nach der Taufe und vor dem Empfang der ersten Kommunion gespendet, was bei der Erwachsenentaufe in der katholischen Kirche ebenfalls üblich ist. Diejenigen Gläubigen, welche als Kinder die Taufe empfangen haben, werden nach dem »Erreichen des Vernunftgebrauchs« in einer gesonderten Feier gefirmt, welche mit der Erstkommunion verbunden sein kann oder dieser erst nach einiger Zeit folgt.
Im Sakrament der Firmung wird der Heilige Geist durch Handauflegung und Salbung auf den Firmling übertragen. Die Spendung der Firmung nimmt im Normalfall der Weihbischof / Bischof vor, was auch eine sichtbare Verbindung des Gläubigen zum Bistum und zur Weltkirche darstellt.

Woher kommt die Firmung?

In der Urkirche waren Taufe und Firmung ein einziges Sakrament. Erst seit dem 2./3. Jahrhundert (siehe Tertullian, Hippolyt von Rom) begann man allmählich die Taufe in zwei verschiedene Ritualschritte aufzuteilen, woraus dann im Laufe der Zeit die Firmung hervorging. Besonders durch zwei große Theologen des Mittealters, Hugo von St. Victor sowie Thomas von Aquin, wurde die Firmung letztlich zu einem eigenständigen Sakrament weiterentwickelt, was durch das Lehramt der Kirche im Jahre 1439 (Konzil von Florenz) nochmals offiziell bestätigt wurde.

Was sind die Vorraussetzungen zur Firmung?

Voraussetzungen, welche den Gläubigen zur Firmung zulassen sind folgende:
Der Empfang des Sakramentes der Taufe muss vorausgegangen sein
Es muss eine innerliche und äußerliche Bereitschaft zur Firmung erkennbar sein (Teilnahme an der Firmvorbereitung, Mitfeiern der Eucharistie, vorhandener Wunsch gefirmt zu werden)
Das entsprechende Alter muss erreicht sein, bei dem die Tragweite der Firmung bewusst ist.

Normalerweise ist es üblich, dass sich der Firmling einen Firmpaten sucht, dessen Aufgabe es ist den Firmling bei seiner christlicher Lebensführung zu begleiten und zu unterstützen. Die Vorraussetzungen, um Firmpate zu werden, sind die Mitgliedschaft in der katholischen Kirche und das selbst gefirmt sein.
In einigen Gegenden ist es auch Brauch, dass sich der Firmling den Namen eines Heiligen aussucht, den er dann als Firmnamen annimmt. Traditionell hat der Firmling den Firmtag allein mit seinem Paten gefeiert. Erst in den letzten Jahren finden im Rahmen der Firmung große Familienfeiern statt.

Wie läuft die Firmung ab?

Der Weihbischof, Bischof oder Abt spendet die Firmung, weil er als Träger des Apostelamtes der ordentliche Spender des Sakramentes ist. Allerdings kann mit einer entsprechende Vollmacht auch ein normaler Priester die Firmung erteilen.
Bei beim Ritus der Firmung selbst legt nun der Bischof die Hand auf den Kopf des Firmlings und macht mit dem geweihtem Öl ein Kreuz auf dessen Stirn (Chrisamsalbung). Dazu spricht er die Worte: »Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.« Daraufhin antwortet der Firmling seinerseits mit »Amen«. Der Firmpate legt zum Zeichen seiner Unterstützung bei der Firmung seine rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmlings. Früher war es zudem üblich, dass der Firmling vom Bischof noch einen angedeuteten Backenstreich als Symbol der Stärkung bekam.

Eine Vielzahl an geeigneten Geschenkideen zur Firmung finden Sie hier und im Vivat!-Shop.

 

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Quellen:

www.bistum-wuerzburg.de
www.kathpedia.com
www.katholisch.de

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