Was Sie über das Erntedankfest wissen müssen…

Herkunft und Bedeutung:

Als eigenes Fest wurde Erntedank erst im 20. Jahrhundert in die liturgischen Kalender aufgenommen. Jedes Jahr wird am Sonntag nach dem Gedenktag des heiligen Erzengels Michael (29. September) das Erntedankfest gefeiert. An diesem Tag wird nach alter bäuerlicher Tradition für die von Gott gegebene und von den Menschen eingebrachte Ernte gedankt. Die Herkunft des Festes liegt vermutlich in den Pfingst-, Herbst- und Winter-Quatember, welche einerseits Buß- und andererseits Dankfeiern für die Getreide-, Trauben- bzw. Ölernte waren. Deren Lesungen weisen zudem Bezüge zum jüdischen Erntedankfest auf. Der Brauch des Dankens für die Ernte wurde auch schon in alttestamentlicher Zeit mit dem so genannten Fest Schawuot begangen. Dieses Fest hatte eine Prozession zum Tempel und das Darbringen von Opfergaben zum Inhalt. Am Erntedankfest soll heute besonders der Verantwortung gegenüber der Schöpfung sowie an die Notwendigkeit zu weltweiter Gerechtigkeit gedacht werden.

Brauchtum:

In vielen Gemeinden ist es zum Erntedankfest üblich, den Altar mit den Produkten aus Feldern und Gärten (heute oft auch mit Lebensmittelprodukten oder anderen Erzeugnissen) reich zu schmücken. Die schmückenden Gaben werden im Anschluss an den Gottesdienst oft gemeinsam verzehrt bzw. an Bedürftige weitergegeben.
An diesem Tag ist es vielerorts Brauch, Festessen und Tänze zu veranstalten. Meistens sind diese Erntefeste durch die Gutsherren entstanden, welche alle Mägde und Knechte mit Erntebier und festlichem Essen bewirteten. Dazu war eine Übergabe der Erntekrone oder des Erntekranzes vorangegangen. In diesen Erntekranz war der so genannte Antlasskranz eingebunden, ein Kranz bestehend aus Kräutern, Blumen sowie dem Antlass-Ei. Dieser wurde an Gründonnerstag, dem Antlasstag (von antlâz: Ablass), gebunden. Die Kräuter und Eier dieses Tages galten als besonders heilkräftig.

Geschenktipps:

Als Geschenkideen für Ihre Freunde, Bekannten usw. eignen sich zu diesem Anlass beispielsweise Früchte aus Ihrem Garten, ein Saatgutpaket für alle Gartenfreunde oder einen Strauß frisch gepflückter Blumen.

Thanksgiving:

Das berühmte amerikanische Erntedankfest namens »Thanksgiving« (»Dank geben«) hingegen wird erst Ende November begangen und hat wie das Martinsfest Geflügel im Zentrum des Festmahles. Nicht die Gans, sondern stattdessen der amerikanische Truthahn hebt dieses Mahl besonders heraus. Seine Wurzeln hat das amerikanische Erntedankfest vermutlich bei den Einwanderern und findet seine erste Erwähnung bereits im Jahr 1621.

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Quellen:

Wanzek, Dorothee: Geschenkideen für alle Anlässe. Ein Ratgeber für Christen; Leipzig 2010, 62.

www.kath.de
www.heiligenlexikon.de
www.brauchtumsseiten.de
www.katholisch.de
www.brauchtum.de

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Die Eucharistie – Sakrament der Einheit

Bedeutung:

Unter dem Sakrament der »Eucharistie« (auch als heilige Kommunion, Altarsakrament bezeichnet) versteht die Kirche das Danksagen für die Liebe Gottes sowie die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers von Jesus Christus. Dabei glaubt die Kirche, dass Jesus Christus in der von ihm gestifteten Gemeinschaft der Kirche, besonders in den verwandelten Gaben von Brot und Wein gegenwärtig ist. Der Name »Eucharistie« kommt vom griechischen »eucharistia« und lässt sich mit »Danksagung« übersetzen.

Entwicklung:

Laut Überlieferung der Apologie des Märtyrers Justin aus dem Jahre 150 gab es bereits in dieser Zeit eine Gemeindeeucharistie, der wohl die Urchristen eine sehr wichtige Bedeutung in ihrem Leben beigemessen haben. Zudem sind frühkirchliche Spendeworte zur Kommunionausteilung überliefert, die den Glauben an die Gegenwart Jesu in der Eucharistiefeier deutlich belegen.

Zentrum der Kirche:

Die Eucharistie ist der Mittelpunkt der Kirche. Jede Messfeier findet in diesem Sakrament ihren Höhepunkt: Jesus Christus wird in der Eucharistie durch die Verwandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi gegenwärtig. Diese eucharistischen Gaben empfangen der Priester sowie die mitfeiernden Gläubigen dann in der Kommunion. Auf diese Weise werden sie stärker mit Christus vereint und zu einem einzigen Leib, der Kirche. Die Eucharistiefeier ist somit nicht nur Zentrum, sondern auch die Quelle allen kirchlichen Lebens.

Geschenktipp:

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Quellen:

www.katholisch.de
www.kathpedia.com

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