Geschenkideen zu Heilige Drei Könige

Sie möchten am Dreikönigstag jemanden eine besondere Freude machen? Wir haben einige Ideen für Sie gesammelt:

  • Wie wäre es mit einem schönen Handschmeichler? Eine gute Auswahl hierzu finden Sie im Vivat-Shop.
  • Oder Sie basteln einen Schutzengel oder ein Lesezeichen mit Segensworten versehen
  • Ebenfalls eine Geschenkidee wären selbstgestrickte Strümpfe, Schal oder kleine Herzen
  • Früher wurde mit dem Dreikönigsfest auch besonders der Taufe Jesu im Jordan gedacht. So bietet sich deshalb als Geschenkidee ein schickes Weihwasserbecken an. Sie finden eine Vielzahl solcher Becken übrigens im Vivat!-Shop.

Quellen:

Wanzek, Dorothee: Geschenkideen für alle Anlässe. Ein Ratgeber für Christen; Leipzig 2010, 51.

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Die Tradition der Krippenlegung…

Bedeutung:

Ein etwas neuerer Brauch, der sich erst in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat, ist jener der Krippenlegung, bei dem es sich um eine liturgieergänzende Frömmigkeitsform zu Beginn der Christmette handelt. Vermutlich entstand dieses Brauchtum aufgrund unzulänglicher Krippenspiele.

Ablauf:

Der Ablauf sieht dabei vor, dass sich eine feierliche Prozession mit einer Gruppe Ministranten an der Spitze zum Altar schreitet. Den Ministranten folgen in dieser Prozession mehrere Schulkinder, ein weißgekleidetes Mädchen mit einer Jesuskind-Puppe (aus Holz oder Wachs), Ministranten mit Weihrauch und schließlich der Priester. Nach drei Stationen der Verehrung wird das Jesuskind unter Begleitung von Weihnachtsliedern feierlich in die mit Stroh gefüllte Krippe gebettet. Als Abschluß ertönt nun ein gemeinsam gesungenes »Stille Nacht«. Mancherorts wird auch aus dem Martyrologium Romnaum vorgelesen. Dann geht die Messe mit dem vom Priester angestimmten Gloria weiter.

Eine große Auswahl an Krippen sowie Krippenfiguren finden Sie im Vivat!-Shop.

 

Olivenholz-Krippenspieluhr

Regulärer Preis: 69,00 €

Sonderpreis: 29,99 €

Quellen:

Läpple, Alfred: Kleines Lexikon des christlichen Brauchtums; Augsburg 1996, 148f.

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Das Hochfest »Heilige Drei Könige« (Erscheinung des Herrn)

Herkunft und Bedeutung des Festes:

Am 6. Januar feiert die Kirche das Hochfest »Erscheinung des Herrn« (auch »Epiphanias«, Dreikönigsfest oder Dreikönigstag), das Sichtbarwerden der Göttlichkeit Jesu in der Anbetung durch die Magier, in der Taufe im Jordan und im Wunder von Kana. Bereits im antiken römischen Kaiserkult im hellenistischen Osten des römischen Reiches formte sich ein Feiertag, der die göttliche Erscheinung des Divus (der Titel »göttlicher Kaiser«) als Teil des Zeremoniells beinhaltete. Im 2. Jahrhundert entstand in der Ostkirche das christliche Epiphanias- oder Theophaniefest, welches bis zum 4. Jahrhundert das alte Ritual des Kaiserkultes überlagert hatte. In der Westkirche wurde dieses Fest vermutlich erst nach der Einführung des Weihnachtsfestes  am Festtag des unsterblichen Sonnengottes (Sol Invictus) im 4. Jahrhundert anerkannt.

Brauchtum:

An diesem Tag wird in vielen Familien der Weihnachtsbaum zum letzten Mal angezündet und anschließend geplündert. Außerdem gehen mit dem Dreikönigstag auch die zwölf Rauhnächte (zwölf Weihnachtstage zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar) zu Ende. Ein sehr alter Brauch am Dreikönigstag ist es die Häuser zu segnen. Dazu schreibt man mit Kreide die Buchstaben C+M+B (»Christus Mansionem Benedicat« – Christus segne dieses Haus oder Caspar, Melchior und Balthasar) an die Haustür und hofft, damit wieder für ein Jahr alles Übel fernhalten zu können. Die drei Weisen (oder Magier) aus dem Morgenland, Caspar, Melchior und Balthasar, geben den Hintergrund für diese Tradition. Im Laufe der Jahrhunderte machte der Volksglauben aus den Magiern Könige verschiedener Erdteile und legte ihre Zahl entsprechend an die Anzahl der Geschenke auf drei fest. Schon seit dem 6. Jahrhundert sind ihre Namen bekannt. Caspar stammt aus dem Persischen und bedeutet »Schatzmeister«. Melchior wird aus dem Hebräischen abgeleitet und kann mit »König des Lichts« übersetzt werden. Ebenfalls aus dem Hebräischen abgeleitet ist Balthasar und bedeutet »Gott wird helfen« bzw. »Gott schütze sein Leben«. In den Darstellungen der Kunst wird Caspar meistens als Myrrhe schenkender Afrikaner, Melchior als Goldschätze überreichender Europäer und Balthasar als asiatischer König gezeigt, der Weihrauch zur Krippe bringt.

Schutzpatrone:

Die Heiligen drei Könige sind Patrone der Stadt Köln, der Reisenden, Pilger, Kürschner, Kaufleute, Gastwirte, Spielkartenhersteller, gegen Unwetter und gegen Epilepsie.

Dreikönigswasserweihe:

Ähnlich wie die Osternacht war der Dreikönigstag früher ein traditioneller Tauftag. Aus diesem Grund findet an diesem Tag die Dreikönigswasserweihe statt. Mit dem geweihten Wasser, welches zumeist einige Tage lang in der Kirche abgeholt werden kann, werden die Häuser und Wohnungen gesegnet. Es werden Salz, Weihrauch und Kreide geweiht. Salz, weil es schal gewordenes Wasser wieder lebendig macht, den Weihrauch als Zeichen des Gebetes, welches zu Gott aufsteigt, und schließlich die Kreide für den Haussegen.

Eine Vielzahl an Dekorations- und Geschenkideen für die Weihnachtszeit finden Sie auch im Vivat!-Shop.

 

Quellen:

www.theology.de
www.weihnachtsseiten.de
www.katholisch.de
http://kirchensite.de

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Die Entstehung von Weihnachten…

Wie ist das Weihnachtsfest, welches für die meisten Menschen zum Leben dazu gehört, eigentlich entstanden?

Ursprung und Bedeutung:

Seit alters her hatte der 25. Dezember eine herausragende Bedeutung. So galt er in den antiken Kulturen als Tag der Sonnenwende: Im vorderasiatischen Mithraskult wurde an diesem Tag die Geburt des indischen Lichtgottes gefeiert. Bei den alten Ägyptern hingegen wurde mit dem Isiskult die Geburt des Horus auf diesen Tag gelegt. Auch die feierlichen Sarturnalien zu Ehren des Gottes Saturn, des unbesiegbaren Sonnengottes, fanden bei den Römern an diesem Tag statt. Und schließlich feierten die Germanen im norddeutschen Raum bis nach Skandinavien ihr Mittwinterfest oder Julfest, welches zugleich ein Toten- und Fruchtbarkeitsfest, an eben diesem Tag.
Bereits im Jahr 217 versuchte Papst Hyppolit all diese Kulte, die mit großem Aufwand gefeiert wurden, dadurch zu beseitigen, dass er das Fest der Geburt Christi auf diesen Tag, den 25. Dezember, verlegte. Hierzu übertrug man auch die Lichtmetaphorik auf Jesus Christus, denn schon das Alte Testament betitelte den erwarteten Erlöser als »Sonne der Gerechtigkeit« (Mal 3,20). Zudem habe sich Christus selbst das »Licht der Welt« (Joh. 8,12) genannt, der als das »Wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet« (Joh.1,9), in diese Welt gekommen sei. Seither symbolisiert Weihnachten den Geburtstag von Jesus Christus, die Wintersonnenwende der Weltgeschichte, die in allen Auf- und Niedergängen der Geschichte die Gewissheit gibt, das die dunklen Mächte der Finsternis keine endgültige Macht besitzen. Schließlich setzte es Papst Liberius im Jahre 354 durch. Zum Dogma (Glaubenssatz) wurde es auf dem 2. Konzil von Konstantinopel im Jahr 381 unter Kaiser Theodosius erklärt. Im Laufe des 7. und 8. Jahrhunderts setzte sich der Brauch, das Fest am 25. Dezember zu feiern auch in Deutschland durch. So erklärte 813 die Mainzer Synode den Tag offiziell zum »festum nativitas Christi«, mit welchem damals auch das normale Kalenderjahr begann. Im weiteren Verlauf der Christianisierung hat das Weihnachtsfest dann seine heutige weltweite Verbreitung gefunden. Heute beginnt der christliche Weihnachtsfestkreis mit der vierwöchigen Vorbereitungszeit des Advents und reicht in den katholischen Bereichen bis zum 6. Januar (Heilige Dreikönige). In der griechisch-orthodoxen Kirche wird die Geburt Jesu erst am 6. Januar gefeiert und bei den Armeniern gar am 18./19. Januar.

Der Name »Weihnachten« hat seinen Ursprung in »Ze den wihen nahten«, was auf Hochdeutsch »zu den Heiligen Nächten«.

Brauchtum:

Die Tradition des gegenseitigen Beschenkens war bereits um 1450 aus Konstanz bekannt. Dort beschenkte man am Weihnachtstag die Kinder. Allerdings war damals die Bescherung eigentlich noch mit dem Tag des Nikolaus verbunden. Die Bauern bezogen auch die Tiere und Bäume in das Brauchtum mit ein, welche Äpfel, Nüsse, Brot als Leckerbissen erhielten.

Eine große Auswahl an Dekorations- und Geschenkideen für die Weihnachtszeit finden Sie auch im Vivat!-Shop.

 

 

Quellen:

www.theology.de
www.weihnachtsseiten.de
www.kath.de
www.brauchtum.de

http://www.katholisch.de/3978.html

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