Die Spiritualität des Kreuzes

Was bedeutet das Kreuz für uns?

Im Zeichen des Kreuzes kommt vor allem die Sühne zum Ausdruck, welche Jesus Christus durch sein Sterben an eben diesem Kreuz für unser Heil sowie für das Heil der ganzen Welt erwirkt hat (siehe 1 Joh 2,2 sowie Röm 6,9). Jene Erlösungstat Christi (»Passio Domini«) gilt es sich immer wieder aufs Neue in Erinnerung zu rufen und wir sind zudem aufgefordert sie selbst mitzuwirken (vgl. Kol 1,24). Aus diesem Geheimnis sollen wir täglich die Kraft und Bereitschaft zur Teilnahme an der Sendung der Kirche schöpfen, indem wir »dem Heil und der Erneuerung aller Kreatur zu dienen, damit alles in Christus zusammengefasst werde« (Zweites Vatikanische Konzil, Missionsdekret).

Buchtipp:

Vivat! - Das Kreuz - Zeichen ChristiAn dieser Stelle sei Ihnen das Buch von Ludwig Gschwind »Das Kreuz – Zeichen Christi« empfohlen.
Hier geht der Erfolgsautor Ludwig Gschwind in kurzen Episoden auf die Faszination des Kreuzes im Leben der Heiligen, in Geschichte, Politik und Alltag nach.

 

Eine große Auswahl an Kreuzen aus verschiedensten Materialien (Holz, Bronze usw.) und einer Vielzahl an Variationen finden Sie im Vivat!-Shop.

 

Quellen:

www.gezeitenkreuze.de

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Karsamstag – Tag der Grabesruhe

Bedeutung:

Der Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe, also jener Tag nach dem Tod Jesu am Kreuz. Mit diesem Tag endet zugleich auch die 40tägige Fastenzeit.
Das Besondere am Karsamstag ist, dass in der katholischen Kirche keine Messen gefeiert werden, sondern stattdessen nur so genannte »Trauermetten« (Morgengebete aus dem Stundenbuch der Kirche) abgehalten werden.

Brauchtum:

Traditionell wird am Karsamstag das Osterfest vorbereitet (es wird gebacken, geschmückt und gesputzt).

Eine Vielzahl an Dekorationsideen für das bevorstehende Osterfest finden Sie im Vivat!-Shop.

 

Quellen:

www.brauchtum.de
www.kirchenweb.at

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Karfreitag – Höhepunkt der Fastenzeit

Bedeutung & Herkunft:

Der Karfreitag steht ganz im Zeichen des Leidens und Sterbens Jesu, da an diesem Tag in besonderer Weise der Kreuzigung gedacht wird. Sein Name leitet sich vom Althochdeutschen »Kara» bzw. »chara« ab, was sich mit »Trauer« oder »Wehklage« übersetzen lässt.

Brauchtum:

Am Karfreitag findet keine normale Messfeier statt, die Orgel schweigt und auf dem Altar gibt es weder Blumen noch Kerzen. Es ist Brauch, sich am Karfreitag um 15 Uhr (wird traditionell als Todesstunde Jesu gedeutet) zur Karfreitagsliturgie (Wortgottesdienst) zu treffen, die sich aus einem Wortgottesdienst mit Verlesung der Passionsgeschichte, der Kreuzverehrung (das mit einem violetten Fastentuch bedeckte Kreuz wird enthüllt und durch Kniebeugen verehrt) und der anschließenden Kommunionfeier zusammensetzt. Die liturgische Farbe am Karfreitag ist das Rot als Zeichen für das vergossene Blut Jesu am Kreuz bzw. zum Symbol für dessen Tod. Oft wird an diesem Tag auch der Kreuzweg gebetet. Auch das ewige Licht ist erloschen. Genauso wie am Karsamstag wird am Morgen eine »Trauermette« abgehalten (ein Teil aus dem Stundenbuch der Kirche).
Neben dem Aschermittwoch ist der Karfreitag einer der beiden verpflichtenden Buß- bzw. Fasttage.

Für diesen Tag empfiehlt es sich, sich ganz besonders in das Leiden des Herrn zu versenken und seines Kreuzweges zu gedenken. Entsprechende Andachten finden Sie bei Vivat!.

 

Quellen:

www.brauchtum.de
www.kirchenweb.at

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Der Gründonnerstag und seine Besonderheiten

Mit dem Gründonnerstag beginnt das so genannte »Triduum Sacrum« (oder »Triduum Paschale«), also die Zeit der heiligen drei Tage, wozu der Gründonnerstagabend, Karfreitag, Karsamstag und der Ostersonntag gehören. Nach antiker Tradition beginnt der neue Tag bereits am Vorabend. Aus diesem Grund wird der Gründonnerstagabend zum »Triduum Sacrum« gerechnet.

Bedeutung & Brauchtum:

Am Gründonnerstag wird dem Leiden Jesu in besonderer Weise gedacht, das in engem Zusammenhang mit der Fußwaschung Jesu an seinen Jüngern, der Einsetzung der Eucharistie, des Gebetes Jesu am Ölberg und schließlich der Auslieferung Jesu an die Juden steht. Zudem werden am Morgen des Gründonnerstag in der so genannten »Chrisammesse« die heiligen Öle durch den jeweiligen Ortsbischof geweiht, die im Laufe des Jahres bei den Sakramenten Krankensalbung, Taufe, Firmung oder Priester- bzw. Bischofsweihe zum Einsatz kommen.

Herkunft:

Der Name »Gründonnerstag« kann von »gronan« (weinen, greinen) abgeleitet werden. Vermutlich meinte man damit die Tränen der Büßer, welche in der alten Kirche an diesem Tage nach abgeschlossener Buße wieder in die volle Gemeinschaft der Kirche integriert wurden. Ebenfalls lassen sich mit dem Namen auch Bezüge zum Erwachen der Natur herstellen. Die Farbe Grün steht traditionell zudem für die Hoffnung, was sicherlich auch als Grund für die Namensentstehung angeführt werden kann. Schließlich gibt es heutzutage bei vielen christlichen Familien den Brauch am Gründonnerstag grünes Gemüse wie Spinat, Bohnen usw. zu essen.

 

Quellen:

Abeln, Reinhard: Das große Hausbuch für die Fasten- und Osterzeit; Leipzig 2011, 50.
www.brauchtum.de

www.kirchenweb.at

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