Was für ein Fest ist Christi Himmelfahrt?

Bedeutung:

An Christi Himmelfahrt (auch als »Erhöhung Christi« bekannt) feiern die Christen die Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel. Dabei wird das Hochfest Christi Himmelfahrt jedes Jahr am 40. Tag des Osterfestkreises (39 Tage nach dem Ostersonntag) begangen. Das ist dann traditionell der Donnerstag nach dem 5. Sonntag nach Ostern bzw. zehn Tage vor dem Pfingstfest.

Herkunft:

Der Feiertag leitet sich direkt aus den Schriften des Neuen Testamentes ab. Denn schon das Evangelium nach Lukas (24,50-52) und die Apostelgeschichte (1,1-11) berichten vom auferstandenen Jesus, der sich vierzig Tage lang den Jüngern zeigte und anschließend in den Himmel zur Rechten Gottes erhoben wurde. Ebenfalls wird die Himmelfahrt Jesu bei Matthäus 26,64, Johannes 14,1-3, Epheser 4,8-10, 1, Thessalonicher 1,10 und Hebräer 2,9 4,14 erwähnt.

Entwicklung:

In den ersten drei Jahrhunderten war es üblich die Feier der Himmelfahrt Christi mit dem Pfingstfest zusammen zu begehen, aufgrund der engen Verbindung von Auferstehung und Geistsendung. Allerdings entwickelte sich Christi Himmelfahrt im Laufe des 4. Jahrhunderts dann doch zu einem eigenständigen Fest und wird in der Liturgie von Jerusalem seit 383/384 erwähnt (Bericht der Pilgerin Egeria).

Brauchtum:

Nach altem Brauch sind die drei Tage vor Christi Himmelfahrt Bitttage, die ab dem 4. Jahrhundert in der römischen Kirche eingeführt und sich dann allmählich ausbreiteten. Papst Gregor der Große hat die Prozessionen um 600 dann weiter ausgestaltet. Im Zuge der Liturgiereform 1969 wurden diese Bittprozessionen in der katholischen Kirche abgeschafft.

Die liturgische Farbe zu diesem Hochfest ist das österliche Weiß als die Farbe des Lichtes (siehe Ostern).

Ein neuerer Brauch an Christi Himmelfahrt ist in Deutschland die Feier des so genannten Vatertages (Männertag) an diesem Tag. Dieser Volksbrauch hat seine Wurzeln ebenfalls in dem christlichen Feiertag, denn  seit vielen Jahrhunderten waren am Himmelfahrtstag auch Flurumgänge und -umritte üblich. Deren Ursprung ist in der Imitation des Gangs der elf Jünger zum Ölberg zum Zweck ihrer Aussendung zu sehen bzw. in einer von Papst Leo III. eingeführten Bittprozession (9. Jahrhundert).

Wenn Sie einmal dem Ostergeschehen und der Himmelfahrt Jesu nachspüren wollen, so empfehlen wir Ihnen dies an der Heiligen Schrift zu tun. Eine Auswahl an Bücher zur Bibel finden Sie im Vivat!-Shop.

 

Quellen:

www.heiligenlexikon.de
www.theology.de
www.brauchtum.de

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Marienmonat Mai

Herkunft und Bedeutung:

Seit dem Mittelalter hat die Kirche versucht, heidnische Maifeste in christliche Feierlichkeiten umzuwandeln. Aus diesem Grund wurde vermutlich der Mai zum Marienmonat umgedeutet: So sollte der schönste Monat des Jahres auch der »schönsten aller Frauen«, nämlich Maria geweiht sein. Aus dem farbenfrohen Aufblühen der Natur in dieser Zeit ergibt sich die Mariensymbolik des Monat Mai. Maria als Gottesmutter wird in der katholischen Spiritualität auch als erste und schönste Blüte der Erlösung, als »Frühling des Heils«, verehrt.

Brauchtum:

Kennzeichnend für diesen Monat sind die traditionellen Maiandachten, welche allerorts gefeiert werden. Erstmals wurde eine solche im Jahre 1784 in der oberitalienischen Stadt Ferrara beim dortigen Kamillianer-Orden nachgewiesen. Von Italien ausgehend, verbreitetete sich diese Form der Marienverehrung im 19. Jahrhundert und setzte sich schließlich weltweit in der katholischen Kirche durch. Im Jahr 1841 fand erstmals im deutschsprachigen Raum eine Maiandacht im Kloster der »Guten Hirtinnen« bei München statt. In nur kurzer Zeit folgten auch die deutschen Diözesen diesem Beispiel der Ordensschwestern.
So ist es Brauch geworden, dass der Marienmonat am ersten Mai allerorts mit feierlichen Maiandachten eröffnet wird. Dabei versteht man unter der Maiandacht einen Wortgottesdienst zu Ehren Marias. Zudem gibt es in vielen Kirchen einen so genannten »Maialtar«, auf dem eine mit Blumen und Kerzen geschmückte Marienstatue steht.
In einigen katholischen Familien und Gegenden ist auch die Tradition einer häuslichen Maiandacht bekannt. Hierzu wird ebenfalls ein kleiner Maialtar aufgebaut, der mit einer Marienfigur oder einem Marienbild im Mittelpunkt geschmückt ist. Um diesem versammelt sich die Familie dann am Abend zum Rosenkranzgebet.

Geschenktipp:

Vivat! - EucharistiePassend zum Marienmonat Mai empfehlen wir Ihnen zur spirituellen Vertiefung das Buch »Bitt Gott für uns, Maria – Maiandachten aus Klöstern«.

Die zehn neuen Maiandachten dieser Sammlung, die regelmäßig in deutschen Klöstern gebetet werden, meditieren die wichtigsten Zeugnisse der Heiligen Schrift und bringen uns Maria in neuen Gebeten, Gedichten, Liedern und Meditationen näher. Eine willkommene Hilfe sowohl bei der persönlichen Andacht als auch beim Gebet in der Gottesdienstgemeinschaft.

Weitere Bücher zum Marienmonat Mai finden Sie im Vivat!-Shop.

 

Quellen:

www.katholisch.de
www.brauchtum.de

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Die Eucharistie – Sakrament der Einheit

Bedeutung:

Unter dem Sakrament der »Eucharistie« (auch als heilige Kommunion, Altarsakrament bezeichnet) versteht die Kirche das Danksagen für die Liebe Gottes sowie die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers von Jesus Christus. Dabei glaubt die Kirche, dass Jesus Christus in der von ihm gestifteten Gemeinschaft der Kirche, besonders in den verwandelten Gaben von Brot und Wein gegenwärtig ist. Der Name »Eucharistie« kommt vom griechischen »eucharistia« und lässt sich mit »Danksagung« übersetzen.

Entwicklung:

Laut Überlieferung der Apologie des Märtyrers Justin aus dem Jahre 150 gab es bereits in dieser Zeit eine Gemeindeeucharistie, der wohl die Urchristen eine sehr wichtige Bedeutung in ihrem Leben beigemessen haben. Zudem sind frühkirchliche Spendeworte zur Kommunionausteilung überliefert, die den Glauben an die Gegenwart Jesu in der Eucharistiefeier deutlich belegen.

Zentrum der Kirche:

Die Eucharistie ist der Mittelpunkt der Kirche. Jede Messfeier findet in diesem Sakrament ihren Höhepunkt: Jesus Christus wird in der Eucharistie durch die Verwandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi gegenwärtig. Diese eucharistischen Gaben empfangen der Priester sowie die mitfeiernden Gläubigen dann in der Kommunion. Auf diese Weise werden sie stärker mit Christus vereint und zu einem einzigen Leib, der Kirche. Die Eucharistiefeier ist somit nicht nur Zentrum, sondern auch die Quelle allen kirchlichen Lebens.

Geschenktipp:

Vivat! - EucharistieAls weiterführende Einführung in die Eucharistie empfehlen wir Ihnen das Buch »Die Eucharistie – Ein Grundkurs« des bekannten Paters Karl J. Wallner aus dem Zisterzienserstift Heiligenkreuz bei Wien. Er vermittelt die Freude an der Eucharistiefeier in diesem Buch auf authentische Weise. Seine klar strukturierte und leicht verständliche Einführung zur heiligen Messe informiert kompetent und anschaulich über den genauen Ablauf des katholischen Gottesdienstes. Detailliert werden die einzelnen Elemente und ihre Bedeutung von der Begrüßung bis zur Aussendung erklärt. Durch die übersichtliche Gliederung ergibt sich ein leicht verständlicher »Mess-Fahrplan«. Zahlreiche Bilder und die wichtigsten liturgischen Texte lassen dieses Buch lebendig werden.

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Quellen:

www.katholisch.de
www.kathpedia.com

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Was zur Erstkommunion anziehen?

Klassisch gesehen tragen die Jungen zur Erstkommunion einen schwarzen Anzug und die Mädchen ein weißes Kleid. Dies ist aber kein Muß und letztlich auch eine Kostenfrage. Viel wichtiger ist hierbei, dass sich Ihr Kind in der Kleidung wohlfühlt. Unangemessen ist es umgekehrt jedoch, wenn das Kind in Jeans und Turnschuhen (also in alltäglicher Kluft) erscheint. Eine gewisse Feierlichkeit der Kleidung sollte schon erkennbar sein bzw. gewahrt werden.

Es empfiehlt sich auch einfach mal im Verwandten-, Freundes- und Bekanntenkreis nach der klassischen Kleidung herumzufragen, denn zumeist wird eine solche Festkleidung nur 1-2 mal von den Kindern angezogen und dann sind sie herausgewachsen und die Kleidung liegt im Schrank. Für Mädchen lässt sich auch überlegen, ob nicht ein Baumwollkleid gekauft wird, welches sich nach der Erstkommunion bequem umfärben lässt und somit noch für andere Anlässe verwendet werden kann.

Eine große Auswahl an Büchern und Geschenkideen zur Erstkommunion finden Sie übrigens im Vivat!-Shop.

 

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