Pater Reinhard Körner OCD – Sein Leben und Wirken…

Wer ist eigentlich Pater Reinhard Körner, der mit seinen geistlichen Büchern recht bekannt wurde?

Biografisches zu Pater Reinhard Körner:

Reinhard Körner - Ich bin bei euch...

Buch von Reinhard Körner

Pater Reinhard Körner OCD wurde im Jahre 1951 im Landkreis Cottbus geboren. Er studierte von 1969 bis 1975 Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät in Erfurt und wurde im Jahr 1977 zum Priester geweiht. Daraufhin war er zuerst vier Jahre als Kaplan in Görlitz tätig und trat anschließend im Jahr 1982 in den Karmel ein. Reinhard Körner promovierte sich 1990 im Fachbereich Theologie der Spiritualität mit einer Arbeit über Johannes vom Kreuz (zum Verhältnis von rationalem Denken und mystischer Erfahrung) an der Katholisch-Theologischen Fakultät in Erfurt. Außerdem ist er seit 1990 einerseits der Leiter des Exerzitienwerkes des Teresianischen Karmels in Deutschland und andererseits Rektor am ordenseigenen Exerzitienhaus in Birkenwerder bei Berlin. Bei letzterem arbeitet er als Kursleiter. Daneben ist Reinhard Körner auch Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und macht die Schriftleitung der geistlichen Quartalsschrift KARMELimpulse.

Schließlich ist Pater Reinhard Körner OCD der Verfasser von zahlreichen geistlichen Büchern zu Fragen der geistlichen Theologie, Mystik und des geistlichen Lebens sowie zur Spiritualität des Karmels.

Eine Vielzahl an Büchern von Reinhard Körner finden Sie im Vivat!-Onlineshop.

Weitere Informationen zum Leben und Wirken von Pater Reinhard Körner finden Sie übrigens auf seiner offiziellen Webseite: www.reinhard-koerner.de.

Quelle:

Pater Karl Josef Wallner OCist

Wer ist Pater Karl Josef Wallner OCist?

Karl Josef Wallner - Beten ist einfach

Buch von Karl Josef Wallner

Karl Josef Wallner wurde am 24. Februar 1963 in Wien geboren und wuchs im niederösterreichischen Wampersdorf auf. Im Jahr 1982 trat er in das Zisterzienser-Stift Heiligenkreuz bei Baden ein. Er absolvierte das Studium der Theologie in Heiligekreuz (1981 bis 1985) und Wien (1986). Anschließend wurde Karl Josef Wallner 1988 zum Ordenspriester geweiht. In den Jahren von 1991 bis 1998 war er Pfarrer von Sulz im Wienerwald und von 1992 bis 1993 auch gleichzeitig von Gaaden. 1993 ereilte Pater Karl Josef Wallner der Ruf zum Professor für Dogmatik in Heiligenkreuz und ab 1997 auch für Sakramententheologie. Schließlich wurde Pater Karl 1999 zum Dekan der Hochschule ernannt und im Jahr 2007 dann auch Gründungsrektor der Päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz. Von Abt Gregor Henckel-Donnersmarck OCist wurde Wallner 1999 zum Jugendseelsorger des Stifts gemacht und Kardinal Schönborn betraute ihn als Jugendkaplan mit der Stiftspfarre Heiligenkreuz. Daneben wirkte und wirkt er an zahlreichen Projekten, Kongreßen sowie Kommitees mit und geht umfangreichen Vortragstätigkeiten nach. Im Kloster ist der Karl Josef Wallner auch in der Berufungspastoral tätig.

Außerdem ist Pater Karl Josef Wallner OCist der Autor von zahlreichen geistlichen Büchern zu Themen der Katechese.

Eine Vielzahl passender Bücher von Pater Karl Josef Wallner finden Sie im Vivat!-Onlineshop.

Quelle:

Vigil (Matutin) – Nachtoffizium

Als Vigil oder Matutin (auch Mette) wird in den christlichen Kirchen das Nachtgebet bezeichnet, welches im Stundengebet verrichtet wird.

Entstehung und Bedeutung

Was genau ist die Vigil bzw. Matutin?

Vigil - Matutin (Mette) - NachtoffiziumUnter der „Vigil“ (vom Lateinischen „vigilare“: wachen) oder „Matutin“ (auch Matutine, Mette, vom Lateinischen „matutinus“: morgendlich), wird das christliche Nachtgebet verstanden. Die Vigil bzw. Matutin ist jenes Gebet, das zwischen Mitternacht und dem frühen Morgen gebetet wird. Heutzutage wird sie auch Lesehore (umfasst Lobgebet zur Schriftbetrachtung und Meditation) genannt und kann zur die zur Vigil (Nachtwache) erweitert werden. Jener Teil des Stundenbuches (Brevier), welcher die Matutinen enthält, wird auch als Matutinale bezeichnet. Die gemeinhin bekannte Bezeichnung „Mette“ ist lediglich ein weiterer Name für die Matutin und leitet sich auch ethymologisch von diesem Begriff her ab. Bei der Christmette ( mitternächtliche Heilige Messe an Weihnachten) handelt es sich um das Zusammenwachsen der Matutin der Christnacht mit der ersten Heiligen Messe des Weihnachtsfestes. Von hier ging dann die Bezeichnung Mette auf weitere nächtliche Gottesdienste über. So wird auch Feier der Osternacht mancherorts Ostermette genannt. Im Übrigen trägt auch die Matutin am Triduum Sacrum (die heiligen drei Kar- und Ostertage), welche am Morgen der Kartage Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag gehalten wird, den Namen Karmette, Trauermette oder Tenebrae.

Ursprung und Entwicklung …

Nachtwache - Vigilien - MetteDie Vigil verdankt ihre Herkunft den Nachtwachen der frühen Christen, welche sich zur Vorbereitung auf versammelten auf Feste wie Ostern und Weihnachten zusammenfanden, um gemeinsam zu beten und das Wort Gottes zu hören. Dabei wachten sie in der Nacht, um die Ankunft Jesu Christi als das Licht, Leben und Morgenröte zu erwarten. Die Vigil endete am Morgen mit der Feier der Heiligsten Eucharistie. In den darauffolgendenen Jahrhunderten entwickeltete sich die Vigil zu einer die Vorfeier für bestimmte Feste und wurde schließlich schon auf den Morgen des Vortages vorverlegt. Heutzutage wird unter einer Vigil in einem weiteren Sinn auch ein besonderes Gebet am Abend bezeichnet.

In der katholischen Kirche unterschied man früher zudem zwischen der gewöhnlichen und der privilegierten Vigil. Seit der Rubriken-Neuordnung am 23. März 1955 zählen zu den gewöhnlichen Vigilien nur noch die Vigilien vor Christi Himmelfahrt, Mariä Himmelfahrt, Johannes der Täufer, Peter und Paul und St. Laurentius. Die priviligierten Vigilien umfassen seither die Ostervigil (auch als Vollvigil oder Mutter aller Vigilien bezeichnet) sowie die Vigilien vor Weihnachten und Pfingsten.
Im Zuge der Liturgiereform durch das 2. Vatikanische Konzil wurden im Jahr 1970 wurden jedoch die Messformulare für Vigiltage (die schon vormittags gefeiert wurden) weitestgehend abgeschafft. Allerdings finden sich die privilegierten Vigilien noch offiziell im Stundengebet und in Messformalaren zum Vorabend.

Aufbau der Vigil (Matutin) – Lesehore

  • Eröffnung: Herr öffne meine Lippen, damit mein Mund Dein Lob verkünde
  • Psalm (Invitatorium, von Antiphon umrahmt)
  • Hymnus
  • 1. Nokturn: Psalmen + Lesung (Abschnitt aus der Bibel)
  • 2. Nokturn: Psalmen + Lesung (geistlicher Text, bspw. von den Kirchenvätern)
  • Nur an Sonntagen und Hochfesten: 3. Nokturn: biblische Cantica + Evangelium des Sonntags oder Hochfestes + Te Deum
  • Tagesgebet als Abschluss

Brauchtum und Tradition in der Liturgie

Ihren eigentlichen Platz in der Liturgie hat die Vigil bzw. Matutin im Stundengebet der Kirchen. Im monastischen Stundengebet (Offizium) einiger kontemplativer Orden (bspw. Trappisten, Karthäuser) wird sie auch heute noch regelmäßig vollständig gebetet. Andere Orden wie die Benediktiner haben sie teilweise auf nur eine Nokturn eingekürzt. Seit der Liturgiereform durch das 2. Vatikanische Konzil ist im Stundenbuch (Brevier) die Lesehore enthalten, welche zu jeder Tageszeit gebetet werden kann und sich am Morgen bzw. am Abend zur Matutin bzw. Vigil erweitert lässt.

Neben den offiziell vorgesehenen Vigilien im liturgischen Kalender gibt es auch jene vor bedeutenden Anlässen. So ist es in der katholischen Kirche seit längerer Zeit Tradition, zum Abschluss der Weltjugendtage eine Vigil unter freien Himmel abzuhalten. Dazu treffen sich die Jugendlichen und halten Nachtwache, um sich so auf den Höhepunkt des Weltjugendtages, die Abschlussmesse, vorzubereiten.

Film zum Nachtoffizium

Eine Komposition von Wolfgang Sieber zum Anhören und Anschauen:

Quelle:

Weltgebetswoche für die Einheit der Christen

Was hat es mit der Weltgebetswoche auf sich?

WeltgebetswocheDiese Gebetswoche ist Frucht der ökumenischen Bewegung. Sie hat in Schottland in einer Erweckungsbewegung ihre Anfänge und wird heute vom Ökumenischen Rat der Kirchen und vom Einheitssekretariat des Vatikans getragen. Sie wird auf der Nordhalbkugel vom 18. bis zum 25. Januar gefeiert, zwischen dem Fest des Bekenntnisses des hl. Petrus – in der kath. Kirche zwischen 1558 und 1960 am 18. Januar begangen – und dem Fest der Bekehrung des hl. Paulus am 25. Januar. Da auf der Südhalbkugel im Januar Sommer ist, wird die Gebetswoche dort oft zu Pfingsten oder im Juli begangen.

 

Quelle: