Pater Karl Josef Wallner OCist

Wer ist Pater Karl Josef Wallner OCist?

Karl Josef Wallner - Beten ist einfach

Buch von Karl Josef Wallner

Karl Josef Wallner wurde am 24. Februar 1963 in Wien geboren und wuchs im niederösterreichischen Wampersdorf auf. Im Jahr 1982 trat er in das Zisterzienser-Stift Heiligenkreuz bei Baden ein. Er absolvierte das Studium der Theologie in Heiligekreuz (1981 bis 1985) und Wien (1986). Anschließend wurde Karl Josef Wallner 1988 zum Ordenspriester geweiht. In den Jahren von 1991 bis 1998 war er Pfarrer von Sulz im Wienerwald und von 1992 bis 1993 auch gleichzeitig von Gaaden. 1993 ereilte Pater Karl Josef Wallner der Ruf zum Professor für Dogmatik in Heiligenkreuz und ab 1997 auch für Sakramententheologie. Schließlich wurde Pater Karl 1999 zum Dekan der Hochschule ernannt und im Jahr 2007 dann auch Gründungsrektor der Päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz. Von Abt Gregor Henckel-Donnersmarck OCist wurde Wallner 1999 zum Jugendseelsorger des Stifts gemacht und Kardinal Schönborn betraute ihn als Jugendkaplan mit der Stiftspfarre Heiligenkreuz. Daneben wirkte und wirkt er an zahlreichen Projekten, Kongreßen sowie Kommitees mit und geht umfangreichen Vortragstätigkeiten nach. Im Kloster ist der Karl Josef Wallner auch in der Berufungspastoral tätig.

Außerdem ist Pater Karl Josef Wallner OCist der Autor von zahlreichen geistlichen Büchern zu Themen der Katechese.

Eine Vielzahl passender Bücher von Pater Karl Josef Wallner finden Sie im Vivat!-Onlineshop.

Quelle:

Vigil (Matutin) – Nachtoffizium

Als Vigil oder Matutin (auch Mette) wird in den christlichen Kirchen das Nachtgebet bezeichnet, welches im Stundengebet verrichtet wird.

Entstehung und Bedeutung

Was genau ist die Vigil bzw. Matutin?

Vigil - Matutin (Mette) - NachtoffiziumUnter der „Vigil“ (vom Lateinischen „vigilare“: wachen) oder „Matutin“ (auch Matutine, Mette, vom Lateinischen „matutinus“: morgendlich), wird das christliche Nachtgebet verstanden. Die Vigil bzw. Matutin ist jenes Gebet, das zwischen Mitternacht und dem frühen Morgen gebetet wird. Heutzutage wird sie auch Lesehore (umfasst Lobgebet zur Schriftbetrachtung und Meditation) genannt und kann zur die zur Vigil (Nachtwache) erweitert werden. Jener Teil des Stundenbuches (Brevier), welcher die Matutinen enthält, wird auch als Matutinale bezeichnet. Die gemeinhin bekannte Bezeichnung „Mette“ ist lediglich ein weiterer Name für die Matutin und leitet sich auch ethymologisch von diesem Begriff her ab. Bei der Christmette ( mitternächtliche Heilige Messe an Weihnachten) handelt es sich um das Zusammenwachsen der Matutin der Christnacht mit der ersten Heiligen Messe des Weihnachtsfestes. Von hier ging dann die Bezeichnung Mette auf weitere nächtliche Gottesdienste über. So wird auch Feier der Osternacht mancherorts Ostermette genannt. Im Übrigen trägt auch die Matutin am Triduum Sacrum (die heiligen drei Kar- und Ostertage), welche am Morgen der Kartage Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag gehalten wird, den Namen Karmette, Trauermette oder Tenebrae.

Ursprung und Entwicklung …

Nachtwache - Vigilien - MetteDie Vigil verdankt ihre Herkunft den Nachtwachen der frühen Christen, welche sich zur Vorbereitung auf versammelten auf Feste wie Ostern und Weihnachten zusammenfanden, um gemeinsam zu beten und das Wort Gottes zu hören. Dabei wachten sie in der Nacht, um die Ankunft Jesu Christi als das Licht, Leben und Morgenröte zu erwarten. Die Vigil endete am Morgen mit der Feier der Heiligsten Eucharistie. In den darauffolgendenen Jahrhunderten entwickeltete sich die Vigil zu einer die Vorfeier für bestimmte Feste und wurde schließlich schon auf den Morgen des Vortages vorverlegt. Heutzutage wird unter einer Vigil in einem weiteren Sinn auch ein besonderes Gebet am Abend bezeichnet.

In der katholischen Kirche unterschied man früher zudem zwischen der gewöhnlichen und der privilegierten Vigil. Seit der Rubriken-Neuordnung am 23. März 1955 zählen zu den gewöhnlichen Vigilien nur noch die Vigilien vor Christi Himmelfahrt, Mariä Himmelfahrt, Johannes der Täufer, Peter und Paul und St. Laurentius. Die priviligierten Vigilien umfassen seither die Ostervigil (auch als Vollvigil oder Mutter aller Vigilien bezeichnet) sowie die Vigilien vor Weihnachten und Pfingsten.
Im Zuge der Liturgiereform durch das 2. Vatikanische Konzil wurden im Jahr 1970 wurden jedoch die Messformulare für Vigiltage (die schon vormittags gefeiert wurden) weitestgehend abgeschafft. Allerdings finden sich die privilegierten Vigilien noch offiziell im Stundengebet und in Messformalaren zum Vorabend.

Aufbau der Vigil (Matutin) – Lesehore

  • Eröffnung: Herr öffne meine Lippen, damit mein Mund Dein Lob verkünde
  • Psalm (Invitatorium, von Antiphon umrahmt)
  • Hymnus
  • 1. Nokturn: Psalmen + Lesung (Abschnitt aus der Bibel)
  • 2. Nokturn: Psalmen + Lesung (geistlicher Text, bspw. von den Kirchenvätern)
  • Nur an Sonntagen und Hochfesten: 3. Nokturn: biblische Cantica + Evangelium des Sonntags oder Hochfestes + Te Deum
  • Tagesgebet als Abschluss

Brauchtum und Tradition in der Liturgie

Ihren eigentlichen Platz in der Liturgie hat die Vigil bzw. Matutin im Stundengebet der Kirchen. Im monastischen Stundengebet (Offizium) einiger kontemplativer Orden (bspw. Trappisten, Karthäuser) wird sie auch heute noch regelmäßig vollständig gebetet. Andere Orden wie die Benediktiner haben sie teilweise auf nur eine Nokturn eingekürzt. Seit der Liturgiereform durch das 2. Vatikanische Konzil ist im Stundenbuch (Brevier) die Lesehore enthalten, welche zu jeder Tageszeit gebetet werden kann und sich am Morgen bzw. am Abend zur Matutin bzw. Vigil erweitert lässt.

Neben den offiziell vorgesehenen Vigilien im liturgischen Kalender gibt es auch jene vor bedeutenden Anlässen. So ist es in der katholischen Kirche seit längerer Zeit Tradition, zum Abschluss der Weltjugendtage eine Vigil unter freien Himmel abzuhalten. Dazu treffen sich die Jugendlichen und halten Nachtwache, um sich so auf den Höhepunkt des Weltjugendtages, die Abschlussmesse, vorzubereiten.

Film zum Nachtoffizium

Eine Komposition von Wolfgang Sieber zum Anhören und Anschauen:

Quelle:

Weltgebetswoche für die Einheit der Christen

Was hat es mit der Weltgebetswoche auf sich?

WeltgebetswocheDiese Gebetswoche ist Frucht der ökumenischen Bewegung. Sie hat in Schottland in einer Erweckungsbewegung ihre Anfänge und wird heute vom Ökumenischen Rat der Kirchen und vom Einheitssekretariat des Vatikans getragen. Sie wird auf der Nordhalbkugel vom 18. bis zum 25. Januar gefeiert, zwischen dem Fest des Bekenntnisses des hl. Petrus – in der kath. Kirche zwischen 1558 und 1960 am 18. Januar begangen – und dem Fest der Bekehrung des hl. Paulus am 25. Januar. Da auf der Südhalbkugel im Januar Sommer ist, wird die Gebetswoche dort oft zu Pfingsten oder im Juli begangen.

 

Quelle:

Geistliche Autoren im Überblick …

In den letzten Jahren sind geistliche Autoren immer stärker in das Blickfeld der Medien gerückt, da viele Menschen sich mit dem Sinn in ihrer Leben und der Existenz Gottes auseinandersetzen. Wir möchten Ihnen in diesem Beitrag kurz die wichtigsten Autoren vorstellen.

Geistliche Autoren im Überblick:

Anselm Grün - Glaubensfreude - Geistliche Autoren

Geschenkheft von Anselm Grün

  • Anselm Grün OSB (* 14. Januar 1945 in Junkershausen): Mit zu den bekanntesten geistlichen Autoren überhaupt zählt aktuell sicherlich der deutsche Benediktinerpater Anselm Grün. Er ist Verfasser einer Vielzahl geistlicher/spiritueller Bücher, Referent zu spirituellen Themen, geistlicher Berater und Kursleiter für Meditation, Kontemplation, geistliches Leben uvm.
  • David Steindl-Rast (* 12. Juli 1926 in Wien): Er ist ebenfalls ein Benediktiner, lebt zudem als Eremit in der Nähe des Klosters Mount Saviour, ist Spiritualitätslehrer und weltweit Vortragsreisender.
  • Dietrich Bonhoeffer (* 4. Februar 1906 in Breslau; † 9. April 1945 im KZ Flossenbürg): Bonhoeffer war ein lutherischer Theologe, Vertreter der Bekennenden Kirche und Teilnehmer am deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus, weshalb er im KZ hingerichtet wurde. Er ist Autor zahlreicher Schriften und bis heute stark gelesen.
  • Edith Stein (* 12. Oktober 1891 in Breslau; † 9. August 1942 im KZ Auschwitz-Birkenau): Sie war eine deutsch-jüdische Philosophin, Nonne und starb im KZ Auschwitz als Märtyrin. Edith Stein hat zahlreiche geistliche und theologischen Schriften hinerlassen.
  • Henri J .M. Nouwen (* 24. Januar 1932 in Nijkerk; † 21. September 1996 in Hilversum): Nouwen war ein niederländischer Priester (katholisch), Psychologe und geistlicher Autor. Seine Schriften erfreuen sich einer weiten Verbreitung.
  • Jörg Zink (* 22. November 1922 in Schlüchtern-Elm): Er gehört zu den im deutschen Sprachraum mit am weitesten verbreiteten Schriftstellern geistlicher Literatur. Er ist zudem evangelischer Theologe, Pfarrer sowie einer der bekanntesten Sprecher der Friedens- und Ökologiebewegung.
  • Karl Josef Wallner OCist (* 24. Februar 1963 in Wien): Er ist ein österreichischer Ordenspriester, Gründungsrektor der »Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz« bei Wien und lehrt als dort als Professor für Dogmatik und Sakramententheologie. Daneben veröffentlicht er zahlreiche geistliche Bücher mit dem Schwerpunkt zur katholischen Katechese.
  • Margot Käßmann (* 3. Juni 1958 in Marburg): Sie ist eine deutsche evangelisch-lutherische Theologin und Pfarrerin in verschiedenen kirchlichen Leitungsfunktionen (u. a. war sie Bischöfin). Käßmann hat eine Vielzahl geistlicher Bücher verfasst.
  • Notker Wolf OSB (* 21. Juni 1940 in Bad Grönenbach): Er ist neunter Abtprimas der benediktinischen Konföderation, Autor zahlreicher geistlicher Bücher und Mitglied der Band »Feedback«.
  • Peter Dyckhoff (* 1937 in Rheine/Westfalen): Dyckhoff ist ein katholischer Priester, Psychologe und Verfasser zahlreicher geistlicher Bücher.
  • Phil Bosmans SMM (* 1. Juli 1922 in Gruitrode (Limburg); † 17. Januar 2012 in Mortsel (Provinz Antwerpen)): Er war ein belgischer, katholischer Ordenspriester, Autor geistlicher Schriften sowie Telefonseelsorger.
  • Reinhard Körner OCD (* 1951 im Landkreis Cottbus): Er ist ein deutscher Karmelit, geistlicher Schriftsteller, Referent und Exerzitienleiter. Seine Veröffentlichungen behandeln Fragen der geistlichen Theologie, Mystik, des geistlichen Lebens und der Spiritualität des Karmels.
  • Richard Rohr (* 20. März 1943 in Topeka (Kansas)): Rohr ist ein amerikanischer Franziskanerpater, Prediger und Autor zahlreicher spiritueller Bücher.
  • Romano Guardini (* 17. Februar 1885 in Verona; † 1. Oktober 1968 in München): Er war ein katholischer Priester, Religionsphilosoph und Theologe. Guardini gehört zu den Klassikern der katholischen geistlichen Literatur.
  • Willigis Jäger OSB (* 7. März 1925 in Hösbach): Er ist ein deutscher Benediktinermönch, Zen-Meister und Mystiker. Seine zahlreichen Schriften behandeln vorallem das Thema Mystik.

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