Notker Wolf OSB – Ein echtes Allroundtalent …

Wer ist eigentlich Abtprimas Notker Wolf OSB?

Notker Wolf - Erfüllte Zeit

Buch von Notker Wolf

Notker Wolf OSB wurde als Werner Wolf am 21. Juni 1940 in Bad Grönenbach geboren und wuchs im Allgäu auf. Nach seinem Abitur trat er 1961 in das Benediktinerkloster Sankt Ottilien ein, wo er den Ordensnamen »Notker« annahm. Er studierte in den Jahren von 1962 bis 1974 in Rom und München Theologie, Philosophie sowie Zoologie, Anorganische Chemie und Astronomiegeschichte. Die Priesterweihe empfing Wolf 1968 und erhielt im Jahr 1971 den Ruf als Professor für Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie an die Päpstliche Hochschule Sant’Anselmo in Rom.
Im Oktober 1977 wurde er dann zum fünften Erzabt der Erzabtei St. Ottilien gewählt und damit gleichzeitig auch Abtpräses der Kongregation der Missionsbenediktiner. Am 7. September 2000 wurde Notker Wolf schließlich zum neunten Abtprimas und damit zum obersten Repräsentanten der Benediktinerordens gewählt.

Profil:

Neben dieser Tätigkeiten ist Notker Wolf zudem Autor zahlreicher geistlicher Bücher und Musiker. So tritt er regelmäßig im Querflötenduett mit seiner langjährigen musikalischen Begleiterin, der Passauer Musikpädagogin Inka Stampfl, oder als E-Gitarrist und Flötist der Rockband »Feedback« auf.

Eine Vielzahl passender Bücher, CDs und Kalender von Notker Wolf finden Sie im Vivat!-Onlineshop.

Quelle:

Weltgebetstag der Frauen (1. Freitag im März)

Was hat es mit dem Weltgebetstag der Frauen auf sich?

Weltgebetstag der FrauenZu einem gemeinsamen Gebet für die Mission lädt die Baptistin Mary Webb in Boston im Jahr 1812 ein. Frauen befassen sich im 19. Jahrhundert mit der Situation von Frauen und Kindern in den Missionsgebieten. Sie gründen Frauenmissionsgesellschaften in England und den USA. Diese Initiativen überschreiten bald die Konfessionsgrenzen. In den USA und Kanada werden ab 1887 landesweit Gebetstage organisiert. 1926 laden amerikanische Frauen weltweit zu dem Gebetstag ein und erfahren eine große Resonanz. In Deutschland wurde das Anliegen wieder aufgegriffen, seit Mitte der sechziger Jahre beteiligen sich auch katholische Frauenverbände. Das „informierte Beten“ ist auch heute Grundlage des Gebetstages, der immer ein Land in den Mittelpunkt stellt. Inzwischen ist der weltweite Gebetstag in über 170 Ländern verwurzelt.

Quelle:

Pater Anselm Grün OSB – Ein viel gelesener Mönch…

Wer genau ist eigentlich Anselm Grün? Wir alle kennen vermutlich seine Bücher aus den Buchläden. Deshalb möchten wir Ihnen Pater Anselm kurz vorstellen:

Biografie von Pater Anselm Grün:

Pater Anselm Grün - Gott & die Welt

Buch von Anselm Grün

Am 14. Januar 1945 wurde Pater Anselm Grün im fränkischen Junkershausen geboren und wuchs anschließend in München auf. Nach dem Abitur trat er im Alter von 19 Jahren in die Benediktinerabtei Münsterschwarzach bei Würzburg ein, wo er in der Kunst der Menschenführung aus der Regel Benedikts von Nursia geschult wurde. Zudem entdeckte Anselm Grün in den 70er Jahren die Tradition der alten Mönchsväter für sich, deren Bedeutung er besonders in Verbindung mit der modernen Psychologie sieht. Im Anschluß an sein der Studium der Philosophie, Theologie und Betriebswirtschaft, wurde er 1977 Cellerar (wirtschaftlicher Leiter) der Abtei Münsterschwarzach.

Profil:

In seinen zahlreichen Kursen und Vorträgen versucht Anselm Grün, auf die Nöte und Fragen der Menschen einzugehen. Auf diese Weise wurde er zum spirituellen Berater und geistlichen Begleiter von vielen Managern. Er ist außerdem Verfasser von über 300 aktuell lieferbaren geistlichen Büchern, welche bisher in einer Gesamtauflage von über 14 Millionen Büchern weltweit verkauft wurden.

Eine Vielzahl passender Bücher, CD’s und Kalender von Anselm Grün finden Sie im Vivat!-Onlineshop.

Quelle:

Das Stundengebet (Tagzeitenliturgie) …

Als sehr frühe Gebetsform im Christentums gilt das Stundengebet (auch Tagzeitenliturgie), dessen Tradition von der orthodoxen, römisch-katholischen, der anglikanischen Kirche sowie von den evangelischen Kirchen gemeinsam gepflegt. Hierbei sollen einzelne Tageszeiten mit ihrer Besonderheit vor Gott gebracht werden. Außerdem begleitet das Stundengebet den Tagesablauf im Leben der Kirche.

Herkunft & Entwicklung:

Stundenbuch - Stundengebet

Stundenbuch, Quelle: Wikimedia

Das Stundengebet entwickelte sich aus der Tradition des Judentums, wo es üblich war sich dreimal am Tag zum Gebet zu versammeln (Schacharit, Mincha und Maariw). So führten die frühen Christen die alte jüdische Tradition fort, die Psalmen des Tanach zu beten. Dazu wurden christliche Hymnen gesungen sowie das Vaterunser gebetet. Jene Gebete gelten als wichtiger Bestandteil des Stundengebets und erscheinen schon in den ganz frühen überlieferten Kirchenordnungen der Zwölf-Apostel-Lehre und der Apostolischen Überlieferung.

Für die weitere Entwicklung des Stundengebets war ab 3. Jahrhundert das Aufkommen des christlichen Mönchtums und der Gemeinschaften von geweihten Jungfrauen entscheidend. Diese machten das Stundengebet zu einem Schwerpunkt ihres Tagesablaufs. So pflegten die Mönche im Laufe eines jeden Tages den gesamten Psalter mit allen 150 Psalmen zu beten.

Während das Stundengebet in der Westkirche im Laufe der Zeit nur noch von Priestern und Ordensleuten gebetet wurde (aufgrund des Pensums von 150 Psalmen), behielt es in der Ostkirche stets seine zentrale Rolle im Gemeindeleben bei. Dieses Pensum in der römisch-katholischen Kirche erst im Zuge des Zweiten Vatikanums gelockert. Zudem fiel Latein als Liturgiesprache weg, so dass die Tagzeitenliturgie heute wieder ein stärkerer Bestandteil des Gemeindelebens in der Westkirche geworden ist.

Die unterschiedlichen Zeiten des Stundengebets:

Das Stundengebet wurde auf dem Konzil von Trient für die gesamte katholische Kirche einheitlich festgelegt und wird seither aller drei Stunden gebetet. Dazu sind folgende Gebetszeiten vorgesehen:

  • Vigil oder Matutin (Morgengebet)
  • Prim (erstes Gebet bei Tagesanbruch (zur ersten Stunde))
  • Laudes (Morgenlob bei Tagesanbruch, meist um 6 Uhr)
  • Terz (zur dritten Stunde nach der Laudes, also um 9 Uhr gebetet)
  • Sext (zur sechsten Stunde, um 12 Uhr gebetet)
  • Non (zur neunten Stunde, um 15 Uhr gebetet)
  • Vesper (Abendgebet um 18 Uhr)
  • Komplet (Nachtgebet um 21 Uhr).

Diese Ordnung wurde im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils etwas gelockert. So wurde unter anderem die früher gebräuchliche Prim abgeschafft.