Die große Foto-Osteraktion von Vivat!

Die große Vivat!-Foto-Osteraktion

Sie sind kreativ und können sich Ostern ohne Ostereier und Osterlamm nicht vorstellen? Haben Sie eine künstlerische Ader und schaffen Sie gern Ihre eigenen Kreationen? Vivat! möchte Ihre Kreativität belohnen!

Nehmen Sie jetzt an unserer Foto-Osteraktion teil und verpassen Sie nicht die Chance, attraktive Preise zu gewinnen!

So einfach geht es:

Kreieren Sie Ihr schönstes Osterei und/oder Osterlamm und fotografieren Sie Ihr Werk.
Schicken Sie Ihre Fotos spätestens bis zu 12. April 2015 per E-Mail an: onlineredaktion@st-benno.de oder per Post mit dem Zusatz: »Fotoaktion« an:

St. Benno Verlag
Vivat! Online-Redaktion
Stammerstr. 11
04159 Leipzig

Die Bilder werden auf der Internetseite des Gewinnspiels veröffentlicht.
Vom 13. bis 27. April findet die große Abstimmung statt. Die Ostereier und Osterlämmer werden getrennt in zwei Kategorien von allen Nutzern bewertet. Die Fotos mit den meisten Stimmen erhalten attraktive Preise:

  • 1. Preis: Vivat!-Einkaufsgutschein in Höhe von 100 €
  • 2. Preis: Vivat!-Einkaufsgutschein in Höhe von 50 €
  • jeweils einen der drei Trostpreise: Das neue Hausbuch für die ganze Familie

Die vollständige Gewinnerliste wird auch auf dieser Internetseite veröffentlicht.
Bitte beachten Sie, dass pro Teilnehmer in jeder Kategorie für das Gewinnspiel maximal 3 Fotos berücksichtigen werden können. Bei einer größeren Anzahl entscheidet die Reihenfolge der Zusendung.
Teilnahmeschluss ist der 12. April 2015.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Wert der Gutscheine kann nicht bar ausgezahlt werden.
Mitarbeiter der St. Benno Verlag GmbH und deren Partner sind von der Verlosung ausgeschlossen.

Die Osterwoche (Osteroktav) – Brauchtum in der Osterzeit

Als Osterwoche (auch Osteroktav genannt) wird die Woche von Ostersonntag bis einschließlich des darauffolgenden Sonntags (Weißer Sonntag) bezeichnet.

Bedeutung der Osterwoche (Osteroktav) …

Osterwoche - Osteroktav

Auferstehung Jesu Christi, Quelle: Wikimedia

Ihre besondere Bedeutung erhielt die Osterwoche aufgrund der in der Osternacht vollzogenen Taufen. Anschließend fanden jeden Tag Eucharistiefeiern statt, bei denen die Neugetauften mittels diverser Unterweisungen (aus Mystagogische Katechesen genannt) stärker in das Verständnis der Sakramente eingeführt werden sollten. Die Neugetauften durften in der Woche nach ihrer Taufe nicht baden und trugen ihre Taufkleider bis zum Sonntag nach Ostern, der deshaln auch heute noch den Namen „Weißer Sonntag“ trägt.

In der Osteroktav wird jeder der acht Tage zwischen dem Ostersonntag und dem Weißen Sonntag als ein Hochfest mit eigenen liturgischen Texten gefeiert. Als Oktav (vom Lateinischen „octavus“ – „der achte“) wird in der katholischen Liturgie der achte Tag (Oktavtag) nach einem Hochfest bezeichnet, welcher als dessen Nachklang begangen wird und dem Abschluss des jeweiligen Festes markiert. So hatten bis zur Liturgiereform im Zuge des 2. Vatikanischen Konzils übrigens alle größeren Feste eine Oktav.

Historische Entwicklung der Osterwoche …

Ihren Ursprung hat die Ostwoche vermutlich im 3./4. Jahrhundert. Laut dem Bericht der Egeria wurde in Jerusalem acht Tage lang die Erhöhung Christi durch tägliche Gottesdienste in der Himmelfahrtskirche mit feierlichen Prozessionen zur Auferstehungskirche gefeiert. Hierbei wurden außerdem die biblischen Berichte über die Erscheinungen des Auferstandenen gelesen. Im Verlauf der Entwicklung wurde die Osteroktav Schritt für Schritt verkürzt, bis nur noch der Sonntag, Montag und Dienstag als „Auferstehungs-Triduum“ (parallel zum „Leidens-Triduum“) gefeiert wurde.

Gute Anregungen für Ostergeschenke bietet übrigens der folgende Beitrag: Geschenke zum Osterfest.

Im Vivat!-Onlineshop finden Sie zudem eine Vielzahl weiterer Ostergeschenke.

Quelle:

  • Bieritz, Karl-Heinrich: Das Kirchenjahr. Feste, Gedenk- und Feiertage in Geschichte und Gegenwart; Berlin 1986, 129ff.

Fest des hl. Josef (19. März) – Josefstag

Was hat es mit dem Fest des hl. Josef (Josefstag) auf sich?

Weil viele auf den Namen Josef getauft sind, hat der Gedächtnistag des Heiligen einen festlichen Charakter und unterbricht die Fastenzeit. In der Gestalt dieses Heiligen begegnet uns ein Mensch, der wachsen lässt. Sein NamFest des hl. Josef (19. März) - Josefstage bedeutet „Gott fügt hinzu“. Er schafft dem Jesus-Knaben den Lebensraum, in dem er heranwachsen kann. Josef ist der Hausvater, der es auch versteht, Träume zu deuten: „Der Engel des Herrn erschien Josef im Traum …“, heißt es im Matthäusevangelium; d. h. Jo – sef erkennt, was Gott mit einem Menschen vorhat, wo Gefahren drohen und wie es einen Ausweg aus den Schwierigkeiten gibt. Der Festtermin lässt sich bis ins 10. Jahrhundert zurückverfolgen. Er gewann jedoch erst Gewicht, als der Patron der Kaufleute und Verwalter (da er für die rechte Finanzierung seiner Familie sorgte) in der Barockzeit zum vielverehrten Patron eines guten Todes und dann im 19. und 20. Jahrhundert zum Vorbild für die Familienväter und die Handwerker wurde. Seine Statue findet sich heute in vielen Kirchen.

Quelle:

Der Rosensonntag (Laetare) – 4. Fastensonntag

Bedeutung des Rosensonntag (Lateare):

Rosensonntag - Laetare

Feier des Laetare-Sonntags, Quelle: Wikimedia

Die Fastenzeit hat sechs Sonntage, wovon dem vierten Fastensonntag eine besondere Bedeutung zukommt. Dieser wird in der römisch-katholischen Tradition auch als Laetare oder „Rosensonntag“ bezeichnet, weil an diesem Tag vom 11. bis zum 19. Jahrhundert die Goldene Rose (Tugendrose) vom Papst gesegnet wurde und einer besonderen Person oder Institution für Ihre Verdienste um die Kirche verliehen wurde. Außerdem ist dieser Sonntag auch als Brotsonntag (nach dem Evangelium der wundersamen Brotvermehrung) bekannt. Zudem wird er auch als Mitt- oder Halbfastensonntag bezeichnet und trägt gemeinhin den Namen „Laetare“, was sich vom lateinischen Wort „laetare“ ableitet und auf deutsch „freue dich!“ heißt. Es ist das Anfangswort des Introitus in der römisch-katholischen sowie evangelisch-lutherischen Liturgie am 4. Fastensonntag.

Der vollständige Introitus des 4. Fastensonntags ist eine Stelle aus dem Buch Jesaja (Jes 66,10-11) und lautet:

Laetare Ierusalem: et conventum facite omnes qui diligitis eam: gaudete cum laetitia, qui in tristitia fuistis: ut exsultetis, et satiemini ab uberibus consolationis vestrae. (Freut euch mit Jerusalem! Jubelt in der Stadt, alle, die ihr sie liebt. Seid fröhlich mit ihr, alle, die ihr über sie traurig wart. Saugt euch satt an ihrer tröstenden Brust, trinkt und labt euch an ihrem mütterlichen Reichtum!)

Der Rosensonntag markiert die Mitte der Fastenzeit (Mittfasten) und verfügt über einen fröhlicheren sowie tröstlichen Charakter, was auch die liturgische Farbe Rosa dieses Sonntags zum Ausdruck bringt. So hellt das Rosa der Paramente an diesem Tag das sonst gängige Violett der Fastenzeit auf. Auf diese Weise scheint hier bereits das österliche Weiß durch.

Entstehung und Brauchtum:

Die Rose als Doppelsymbol für Christus (verweist sowohl auf Passion und Auferstehung) findet bereits seit dem frühen Mittelalter in der christlichen Symbolik Erwähnung. Die Tradition der goldenen Rose (ein aus vergoldetem Silber nachempfundener Rosenstrauß aus sechs Rosenzweigen mit sechs Blüten, in denen sich Bisam oder Moschus bzw. Balsam befanden) ist erstmals im Jahr 1049 erwähnt, als Papst Leo IX. diese zu einer feierlichen Prozession in Rom von San Giovanni in Laterano (war damals Sitz des Papstes) zur Kirche Sancte Cruce in Gerusalemme trug. Dieser Brauch wurde alljährlich am 4. Fastensonntag vollzogen und sollte auf die nahe Passions- und die sich anschließende Osterzeit verweisen. Ab dem 11. Jahrhundert wurde es dann Tradtion die goldene Rose zu verschenken (anfangs an Miglieder der Kurie, später auch an verdiente Fürsten). Der erste dem Tugendrose verliehen wurde war übrigens Herzog von Anjou im Jahr 1096 von Papst Urban II.

Quelle:

  • Läpple, Alfred: Kleines Lexikon des christlichen Brauchtums; Augsburg 1996, 209ff.